Bobby Car  Spendenübergabe

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Aufgeschoben, nicht aufgehoben!

 

2005  -  2020   JUBILÄUM

Am Samstag, 09.05.2020, hätte es stattfinden sollen, das festliche Frühstück des Fördervereins – offiziell: des Vereins zur Förderung der Stadtbibliothek im Glashaus e.V. – zum 15. Geburtstag, mit Sekt und sonstigen Spezialitäten und ganz vielen Rede-Häppchen zur bisherigen Geschichte des Vereins. Aber: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, ganz bestimmt!

Der 14.04.2005 ist das Gründungsdatum des FÖV Glashaus-Bibliothek. Das Archivfoto zeigt die Gründungs-Mitglieder Ruth Heine (Vorsitz), Reinildis Hartmann (stellv. Vorsitz), Cornelia Berg (Geschäftsführung), Christian Bugzel, Marieta Cordes, Stefan Grave, Horst Kirchheim, Hildegard Maibaum, Juliane Meuter-Bechtel, Sigrid und Artur Porr, Uli Stromberg (Beisitz). Sie und alle weiteren Vereinsmitglieder wollten sich insbesondere um die Leseförderung von Kindern und Jugendlichen, die Verbesserung von Mobiliar und technischer Ausstattung und die Öffentlichkeitsarbeit bemühen, natürlich in Zusammenarbeit mit dem Team der Stadtbibliothek. Bis heute ein Erfolgsmodell!

Zur ersten Mitgliederversammlung am 05.07.2005 waren bereits 77 Mitglieder eingeladen; wer kam, brachte ein Lieblingsbuch mit, das dann in den Bestand der Bibliothek überging. Zwei Jahre später betrug die Zahl der Mitglieder 105, und ihr Geschenk zur Jahresversammlung waren Plüschtiere – dies zur Information für diejenigen, die sich schon immer fragten, wie die Bibliothek die vielen Bücher und Spieltiere bezahlt. Nun gut, dafür sorgt zunächst einmal der städtische Haushalt, aber dazu kommen die Geld- und Sachspenden des Fördervereins, der Jahresbeiträge kassiert, Buchverkäufe organisiert, zahlungsfreudige Sponsoren aktiviert. Danach kann das Geld wieder ausgegeben werden: für neue Medien, für ABC-Beutel und Leserucksäcke, Demenz-Koffer und E-Book-Reader, für Kindertheater und WLan-Nutzung und vieles andere mehr.

Wann immer sie gebraucht werden, helfen die Mitglieder gerne mit, verkaufen Bücher, packen ABC-Lesebeutel, beteiligen sich an Literatur-Dschungel und Balladenabend. Seit April 2007 kommen sie – nicht alle, versteht sich, aber doch immer eine stattliche Anzahl – am jeweils ersten Samstag im Monat zum „Frühstück mit und ohne Literatur“, gleichzeitig so etwas wie die Nachrichtenbörse des Vereins. Und seit Juli 2007 finden die beliebten „Kulturausflüge“ statt, die häufig eine neue, frisch renovierte oder besonders interessante Bibliothek ansteuern, von Paderborn über Moers, Münster, Mülheim bis gar nach Doncaster.

Das alles soll selbstverständlich weitergehen. Dafür garantieren die inzwischen 166 Mitglieder, dafür garantiert der 2019 gewählte Vorstand mit der Vorsitzenden Ruth Heine, ihrer Stellvertreterin Reinildis Hartmann, dem Geschäftsführer Günter Reisner, der Schatzmeisterin Barbara Weiner sowie den Beisitzenden Michael Blume, Cornelia Bruckmann, Peter Brautmeier, Christian Bugzel, Dina Daniels, Christina Liedtke, Elisabeth Linkmann, Sigrid und Artur Porr und Monika Reisner. Wenn auch das Corona-Virus derzeit Frühstücksrunden und Buchverkäufe verhindert, setzt der Verein unverdrossen, aber mit Abstand, seine Arbeit fort. Irgendwann wird man sich wieder treffen, zum nachgeholten Geburtstags-Frühstück, vielleicht sogar zum geplanten Balladenabend.

 

( Dr. Reinildis Hartmann)

 

16.04.2005      Die Gründungsmitglieder des Vereins zur Förderung der Stadtbiliothek im Glashaus e.V.

 

 

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM DIENSTJUBILÄUM ! 13.02.2020

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH ZUM DIENSTJUBILÄUM !
Der Förderverein gratuliert Marie-Luise Karla , der Leiterin der Stadtbibliothek im Glashaus zum 40. und ihrer Stellvertreterin Elke Hodde-Kalich zum 25. Dienstjubiläum.
Große Freude- nicht nur bei den Jubilarinnen. Die engagierte Zusammenarbeit von Förderverein und Stadtbibliothek ist eine Erfolgsgeschichte .

Der Nikolaus besucht die Stadtbiliothek 6.12.2019

Ein Bücherfreund kauft ein.

 

Mit dem Lastenrad zum Büchermarkt im Glashaus.

ABC Lesebeutelaktion am Bundesweiten Vorlesetag 15.11.2019

Kindertheatervorstellung  "Oh wie schön ist Panama"  am 19.04.2018

Frühstück mit und ohne Literatur  am 7.4.2018

 Frühstück mit und ohne Literatur  am  3.2.2018

Literaturdschungel 5.12.2017

Vorlesetag 2017

ABC Lesebeutelaktion 2017

Altbuchverkauf XXL am 10./  11.11.2017  in der Rotunde                              

ABC Lesebeutel Aktion 2017 Packtermin  7.11.2017

Kulturausflug September 2017

Balladenabend November 2016

Spendenübergabe der Wimmelbücher April 2016

Spende von Wimmelbüchern zum einfachen Einstieg in das Lernen der deutschen Sprache

Ausflug Diözesanbibliothek in Münster

Lesung und Workshop mit Rainer Rudloff im Mai 2015

Balladenabend September 2013

Taschenbuchverkauf im Juni 2012

Vereinsmitglieder in Doncaster 2011

Lesemarathon 2011 bei der Extraschicht auf Ewald

Sehen Sie sich in unserer Galerie um! Bei Ihrer virtuellen Streiftour können Sie Einiges entdecken.

Lesemarathon 2011 vor dem Glashaus

Lesemarathon2011
Lesemarathon2011
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Lesemarathon2011
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Lesemarathon2011
Lesemarathon2011

Besichtigung der Stadtbibliothek in Rheine, Stadtführung, Besuch des Märchenmuseums im Kloster Bentlage 2009

 

BIX 2011: Jubel im Glashaus

14.07.2011 | Herten

Stadtbibliothek diesmal bundesweit Spitzenreiter

Zum zwölften Mal gibt es den Bibliotheksvergleich (BIX), erstmals hat es die Stadtbibliothek Herten auch bundesweit auf den 1. Platz geschafft. Bei den Städten von 50.000 bis 100.000 Einwohnern überholte sie die Konkurrenz und sorgte damit nicht nur bei Bürgermeister Dr. Uli Paetzel für Jubel.

„Die Hertener Bibliothek war ja bereits in den Vorjahren kontinuierlich auf den vorderen Rängen vertreten“, sagt Uli Paetzel stolz, „doch so ein erster Platz ist natürlich etwas ganz Besonderes und muss gebührend gefeiert werden“. Denn dieser Erfolg kam nicht von selbst: Trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt wurde vor Kurzem das Verbuchungssystem modernisiert. Mit Hilfe von Fördermitteln wurde die Ausleihe auf die kundenfreundlichere Selbstverbuchung umgestellt. Durch diese neue Technik können Kunden nun Medien eigenständig entleihen und auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bleibt so mehr Zeit für Kundenberatung und -betreuung. „Damit ist unsere Stadtbibliothek zukunftsfähig und kann sich mit voller Kraft den Herausforderungen der kommenden Jahre stellen“, so Cornelia Berg weiter.

 

Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal der Hertener Stadtbibliothek ist das vielfältige, ständig aktualisierte Medienangebot. „Neben der Stadt selbst, die auch in finanziell schwierigen Zeiten Mittel für Neuanschaffungen bereitstellt, sind es insbesondere der Förderverein und treue Sponsoren, die uns Jahr für Jahr solch hohe Standards ermöglichen“, erklärt Cornelia Berg. „Und nicht zuletzt liegt der mehr als ein Jahrzehnt andauernde bundesweite Erfolg der Stadtbibliothek in einem hochmotivierten Team begründet, das mit viel Herzblut arbeitet und dabei auch mal die Grenzen der Belastbarkeit überschreitet“, so die Bibliotheksleiterin.

 

Die Leistungen der am BIX teilnehmenden Bibliotheken werden jährlich in den  Kategorien Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit, Auftragserfüllung und Entwicklung gemessen. Insgesamt nahmen bundesweit 236 Bibliotheken an dem freiwilligen Bibliotheksvergleich teil, davon 162 öffentliche und 74 wissenschaftliche Bibliotheken. Durchgeführt wird der Vergleich bereits seit zwölf Jahren: Initiiert von der Bertelsmann Stiftung und dem  Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), heute unterstützt von der Hochschule der Medien Stuttgart, infas Institut für Sozialforschung und der Zeitschrift B.I.T.-Online. Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2011 unter www.bix-bibliotheksindex.de

 


Die Hertener Ergebnisse im Einzelnen: 

 

Kundenorientierung: Rang 1 (2010: Rang 5)
Die Kundenorientierung schlägt sich in Herten vor allem in der hohen Umschlagsquote und in der Zahl der Entleihungen pro Einwohner nieder. Sie zeigt, wie gut das Angebot der Hertener Stadtbibliothek angenommen wird: Mit einer Umschlagsquote von 6,9 liegt Herten an der Spitze der 39 Bibliotheken der Vergleichsgruppe: Jedes Medium wurde durchschnittlich fast 7-mal pro Jahr entliehen. Der Mittelwert liegt hier bei 4,8, das Minimum bei 1,8.  Durchschnittlich hat jeder Einwohner jährlich 12 Medien ausgeliehen (Minimum: 3,0 Medien;  Maximum: 12,8 Medien; Mittelwert: 7,2 Medien).

 

Die virtuellen Bibliotheksangebote werden auch außerhalb der Öffnungszeiten gut genutzt (Online-Recherche, Online-Verlängerung, e-Ausleihe, Digitale Bibliothek, etc.):  Jede Hertenerin/jeder Hertener nutzte die virtuellen Möglichkeiten der Bibliothek durchschnittlich 3,5 mal (Minimum: 0,2: Maximum: 4,2; Mittelwert: 1,2).

 

Wirtschaftlichkeit: Rang 19 (2010: Rang 21)
Diese Kategorie konkurriert mit der Kategorie „Kundenorientierung“ – und ist trotzdem untrennbar mit ihr verbunden. Die verhältnismäßig hohe Zahl der Mitarbeiterstunden je Öffnungsstunde (18, 8) ist notwendig, um die vielen Besucherinnen und Besucher - durchschnittlich fast 104 Besuche pro Öffnungsstunde - kundenfreundlich bedienen zu können neben allen weiteren Leistungen, die die Bibliothek erbringt. Bildungsunterstützende Angebote wie Leseförderung , Bereitstellung und Ausleihe von Medienkisten, Klassensätzen sowie Führungen für Kindergärten und Schulen erfordern einen erheblichen Personalaufwand.

 

In den Bibliotheken der Vergleichsgruppe:
a) Mitarbeiterstunden: Minimum: 7,3; Maximum: 19,1; Mittelwert: 11,6.
b) Besuche je Öffnungsstunde:  Minimum: 38,6;  Maximum: 106,6;  Mittelwert: 69,1.

 

Durch die starke Nutzung des Buch- und Medienangebotes erzielt die Bibliothek ein günstiges Kosten/Nutzen-Verhältnis: Mit einem durchschnittlichen Aufwand an Medienetat von weniger als 20 Cent pro Ausleihe arbeitet die Hertener Bibliothek äußerst wirtschaftlich. Das Minimum liegt hier bei 14 Cent; das Maximum bei 78 Cent, der Mittelwert bei 29 Cent.

 

Auftragserfüllung: Rang 10 (2010: Rang 10)
Die empfohlenen zwei Medien pro Einwohner werden in Herten unterschritten. Mit 1,7 Medien pro Einwohner bewegt sich die Bibliothek zwar über dem bundesweiten Mittelwert von 1,5 Medien, aber unter dem Maximum von 2,5 Medien pro Einwohner.
Doch die Menge allein macht es nicht, weniger ist hier mehr: Mit einer Erneuerungsquote von fast 15 Prozent (vgl. Kategorie „Entwicklung“) wird der Bestand ständig rundum erneuert, so dass den Bibliothekskunden immer ein topaktuelles Medienangebot zur Verfügung steht. Und die Kunden wissen dies zu schätzen: Jedes Medium wird durchschnittlich fast 7 mal pro Jahr entliehen (vgl. Kategorie „Kundenorientierung“).
Zusätzlich ist die Stadtbibliothek mit ständig weiterentwickelten Internet-Services wie Online-Katalog  oder e-Ausleihe absolut auf der „Höhe der Zeit“.

 

Entwicklung: Rang 4 (2010: Rang 13)
Hier werden die Investitionen gemessen, die eine Bibliothek zukunftsfähig machen. 
Die für die Einführung der Selbstverbuchung verausgabten finanziellen Mittel schlagen positiv zu Buche: Die Stadt investiert in ihre Bibliothek, um sie fit für die Zukunft zu machen.

 

Bedingt durch den logistischen Kraftakt im Rahmen der Umstellung des Bibliotheksbetriebs auf Selbstverbuchung, der vom gesamten Team bewältigt wurde (und noch wird), konnten Fortbildungsangebote im vergangenen Jahr nur in geringerem Umfang genutzt werden.
Die jährliche Erneuerungsquote von fast 15 Prozent ist ebenfalls überdurchschnittlich und ermöglicht eine ständige Aktualisierung des Bestandes.  (Minimum: 3,7; Maximum 22,5; Mittelwert: 11,1).

 

Ermöglicht wird dies nicht zuletzt durch Sponsorenmittel sowie die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins.

 

Doch trotz des herausragenden diesjährigen Ergebnisses wollen sich Bibliotheksleiterin Cornelia Berg und ihr Team nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen: Die Stadtbibliothek Herten wird sich auch 2012 wieder dem freiwilligen bundesweiten Bibliotheksvergleich stellen. „Wir haben die Standards hoch gesetzt“, sagt Cornelia Berg sichtlich zufrieden. „Jetzt gilt es, mit aller Kraft weiter zu arbeiten und unsere Position zu halten – denn nach dem BiX ist vor dem BiX!“

 

Pressekontakt:
Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de

 

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (Mitte) freut sich mit Bibliotheksleiterin Cornelia Berg (re.) und ihrer Stellvertreterin Marie-Luise Karla (li.) über den verdienten ersten Platz.