Nacht der Bibliotheken am 15.03.2019

 

"Wenn du einen Garten und dazu eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen", wusste schon Marcus Tullius Cicero, lang, lang ist's her. Auf einen Garten konnte man bei Wind und Regenschauern gut verzichten, dafür wurde in der landesweiten Nacht der Bibliotheken am Freitag, 15.03., das Hertener Glashaus zum Markt der Möglichkeiten; Cicero wäre aus dem Staunen nicht herausgekommen!

Während das Kleinewelttheater "Das Wunschbuch", "Emscherblut" Schauspiel und spontane Comedy präsentierten, während mit der Creativ-Werkstatt ein Bücherturm in schwindelnde Höhen wuchs und eine Handlettering-Expertin der Schönschrift früherer Zeiten zu fröhlicher Urständ verhalf, bot der Förderverein der Stadtbibliothek im Glashaus Mitmach-Aktionen an, getreu dem Motto "Mach es!". Barbara Weiner ließ Tierfiguren entstehen, deren Augen einen überallhin verfolgen, Reinildis Hartmann faltete Buddy-Books mit Zitaten über den "Lieblingsort Bibliothek", unter Gertrud Rahns flinken Fingern entstanden gestrickte Lesezeichen. Wer die Aufforderung zum Mittun richtig verstanden hatte, konnte sich anschließend mit Ruth Heine beim Finger-Yoga erholen. Magische Augen, magische Hände eben! Dazu ein wirkliches Highlight: die Einführung in die Gebärdensprache mit Yvonne Hartig in Zusammenarbeit mit dem Dozenten Uwe Trogant. Jetzt wissen wir zumindest, wie man geräuschlos und dennoch wirkungsvoll applaudiert. Das hat Cicero allerdings verpasst.

 

Nacht der Bibliotheken 2019 „Mach es“

In der Kinder- und Jugendbibliothek war am Freitag, 15. März 2019, viel los und für jeden Geschmack etwas dabei.

Unter dem Motto „Mach es“ gastierte das Kleinewelttheater mit dem Stück „Wunschbuch“, bei dem die Kinder das Programm gestaltet haben, indem sie ihre Lieblingsbücher mitbrachten, in die der König der Leseratten eintauchte und diese lebendig werden ließ. So konnten Zuschauer Hunde, Hobbits, Lottas, Ponyfees und Burggespenster erleben.

Danach ging es hoch hinaus: die CreativWerkstatt bot mit dem Künstler Michael Rockstein Skulpturenbau aus über 1500 alten Büchern an, der einen riesigen Bücherturm zum Ergebnis hatte. Viele Kinder haben gemeinsam daran gearbeitet und hatten viel Spaß. Fast noch mehr Spaß hatten sie zum Schluss, als der Riesenturm zum Einsturz gebracht wurde.


 

Wer nicht bauen wollte, konnte alte Bücher upcyclen und zu kleinen Kunstwerken gestalten

oder mit dem Tablet malen und das Ergebnis auf einer Riesenleinwand erscheinen zu lassen

Spielbegeisterte kamen bei eim Großspiel „Vier gewinnt“ auf ihre Kosten.

Das Ende des Programms gestaltete der Recklinghäuser Schauspieler Thomas Deutscher, der mit den Kindern und Erwachsenen „Hänsel und Gretel“ und die „Bremer Stadtmusikanten“ als Improvisationstheater inszenierte und bei allen für Begeisterung sorgte.

All die tollen Angebote konnten dank der finanziellen Unterstützung des Fördervereins stattfinden. Dankeschön.



Sylvia Konze (Leiterin der Kinder-und Jugendbibliothek)

 

 

S P E N D E N A K T I O N

 

JUBILÄUM

 

 

25 Jahre Stadtbibliothek im Glashaus am 7. Mai 2019

 

Erfüllen Sie unserer Stadtbibliothek einen Geburtstagswunsch!

 

Auf der Wunschliste steht ein ganz besonderes Möbelstück:

 

 

Ein gut gepolsterter roter „Hocker“. Ein rotes Pluszeichen.

 

Ein Sitzkreuzsofa für die Besucherinnen und Besucher der Bibliothek.

 

 

Der Förderverein der Stadtbibliothek im Glashaus e.V. bittet Sie herzlich

 

um Unterstützung dieser Spendenaktion.

 

 

 

Verein zur Förderung der Stadtbibliothek im Glashaus e.V.

Hermannstraße 16, 45699 Herten

 

www.foerderverein-stadtbibliothek-im-glashaus.de

 

 

Bankverbindungen:

 

Sparkasse Vest Recklinghausen                                                                                                                       Volksbank Ruhr Mitte

BIC: WELADED1REK                                                                                                                                            BIC: GENODEM1GBU

IBAN: DE77 4265 0150 0050 1620 23                                                                                                              IBAN: DE39 4226 0001 7227 130 101

 

 

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Großer Büchermarkt

Da kann das Wetter noch so mies sein, der Große Büchermarkt in der Glashaus-Rotunde ist immer ein Erfolg: Hunderte, ach was, Tausende von Büchern, Zeitschriften, Spielen, CDs, DVDs usw. stehen bereit und warten auf neue Besitzer/innen. Die stellten sich auch diesmal (07. und 08.12.2018) wieder ein, manche von ihnen, unsere versierten Stammkunden/innen, mit großen Taschen und anderem Verpackungsmaterial ausgestattet und mit ganz viel Geduld zum Aussuchen. Die fleißigen Mitarbeiter/innen des Fördervereins der Glashaus-Bibliothek kümmerten sich um die Kassen, sorgten in der Rotunde für einen reibungslosen Ablauf und zählten abschließend begeistert Münzen und Scheine zusammen: € 2937,50 - eine beachtliche Summe, vor allem wenn man bedenkt, dass die meisten Bücher und Medien gerade mal einen Euro kosten! Darüber freut sich die Kinder- und Jugendbibliothek, aber die Erwachsenenbibliothek soll auch nicht leer ausgehen.

Wer den Termin verpasst hat, muss sich nicht ein ganzes Jahr lang grämen: Im Februar (Fr, 01.02.2019, 10-18h; Sa, 02.02.2019, 10-13h) findet bereits der nächste Büchermarkt statt.

Literaturdschungel 2018

Dschungel − ist das nicht diese gewöhnungsbedürftige Region mit undurchdringlichem Dickicht, schreienden Affen und Papageien und ziemlich unerträglichen Temperaturen? Dagegen ist der Glashaus-Dschungel ein echtes Paradies, wohl temperiert, mit Punsch und Plätzchen dekoriert, denn einmal im Jahr, immer am Dienstagabend nach dem ersten Advent, findet hier der Literaturdschungel statt, mit vielen Lesungen, jede von ihnen ein kleines Geschenk an die Zuhörenden, und ganz spezieller Musik - insgesamt eine "Schöne Bescherung". Dem Begriff Dschungel gemäß aber keineswegs festlich getragen, sondern bunt, vielfältig, komisch und schrill und nur ganz selten auch mal besinnlich. Der Dschungel, die Literatur und die vorweihnachtliche Zeit haben eben viele Facetten.

Andrea Ahmann erklärte mit Elke Heidenreichs weihnachtlicher "Erika"-Geschichte, wie ein dickes Plüschschwein den "verborgenen Sinn des Lebens" zu entdecken hilft, Elke Hodde-Kalich gestaltete, unter tätiger Mitwirkung ihres Gatten, James Krüss' bekannte "Weihnachtsmaus"-Verse ganz neu und anschaubar. Auch Sigrid und Arthur Porr lieferten, dies schon traditionsgemäß, eine szenische Lesung ab, orientiert an Texten von Martin Suter. Gregor Spohr ließ, Joachim Ringelnatz folgend, Kutteldadeldu das Märchen von Rotkäppchen vortragen, und Ruth Heine sorgte mit Thomas Gsellas derbkomischen Gedichten zum ersten, zweiten, dritten, vierten Advent dafür, dass die Zuhörer/innen eine Pause brauchten, mit Punsch, versteht sich.

Anschließend trug Marianne Wissing zwei Gedichte von Judith Holofernes vor, und danach wurde hemmungslos das Weihnachtsthema traktiert, von Jutta Haug (Susan Townsend, "Weihnachten oder die Last die Erwartung"), von Barbara Weiner (Benjamin Mombree, "Der bucklige Verwandte"), von Peter Brautmeier (Harald Martenstein, "Das Weihnachtsbaumwunder"), von Reinildis Hartmann mit einem am Ende doch noch besinnlich stimmenden Text (Erich Kästner, "Felix holt Senf").

Und dazu die Musik, kein "Süßer die Glocken", keine Ode an den immergrünen Tannenbaum, sondern wunderbare Weisen, fremd und vertraut zugleich, dargeboten vom Musikensemble "Arkadaş", einem internationalen Orchester der Hertener Musikschule (Ltg. Birgit Mattern). Peter Kalich und Werner Rutecki begeisterten mit ihren Songs zur Gitarre. Alles in allem, man kann es kaum anders sagen, eine "schöne Bescherung".

 

 

Mitgliederversammlung am 20.11.2018

Zugegeben, so richtig voll war es nicht bei der "Vollversammlung" des Vereins zur Förderung der Stadtbibliothek im Glashaus e.V., aber sie heißt ja auch gar nicht so, sondern ehrlich und bescheiden "Mitgliederversammlung", und von denen war durchaus eine erkleckliche Anzahl gekommen, die anderen hatten sich wohl von Wind und Wetter abhalten lassen.

Wie es sich für so eine Versammlung gehört, wurde zunächst der Rechenschaftsbericht, angereichert mit den Aktivitäten seit der MGV 2017, vorgestellt, dann der Jahresvoranschlag 2019, zu verstehen als der Abgleich der mutmaßlichen Einnahmen des Vereins mit den "Wunschzetteln" der Bibliothekslektorate. Nach dem Bericht der Kassenprüferinnen wurde, auch dies eine alljährliche Gepflogenheit, der Vorstand entlastet, der sich nun den Aufgaben stellt. Als Projekte 2019 sind bereits fest terminiert die "Nacht der Bibliotheken" unter dem Motto "Mach es!" und das 25. Bestehen von Stadtbibliothek im Glashaus und dem Glashaus als "kulturellem Gesamtpaket", gefeiert wird der Geburtstag der Stadtbibliothek am 07.052019, die "Festwoche" vom 17. bis 21.September 2019 wird sicherlich mit vielen attraktiven Spezialitäten aufwarten. Darauf kann man sich schon jetzt freuen, Also: Save the date(s)!

 

 

 

 

 

Balladenabend 2018

Balladen − wer kennt sie nicht, wer liebt sie nicht? Viele von uns rezitieren, nach lange schon überstandener Schulzeit, immer noch auf Knopfdruck Teile aus Schillers "Glocke" (als Ballade grenzwertig, aber was macht das schon) und immer wieder Fontanes Birnbaum-Ballade: "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland ..." Es gibt unendlich viele Balladen, schaurig und schön, klassisch und schräg, moralisch und frech, und einige davon erklangen am Balladenabend, zu dem der Förderverein des Glashaus-Bibliothek alle zwei Jahre einlädt (diesmal am 06.11.2018). In früheren Zeiten ersetzten Moritaten und Balladen Zeitung und Programm, und heute gilt umso mehr: So schaurig-schön wie Balladen sind nicht einmal die täglichen, schnell wieder vergessenen Fake-News. Davon konnten sich die zahlreich erschienenen Zuhörer/innen überzeugen.

Am Anfang standen zwei klassische Balladen: Helga Mensch-Link stellte "Jan Bart" (Theodor Fontane) vor, Gregor Spohr rezitierte "Die Füße im Feuer" (C.F. Meyer). Dann kamen schon die zeitgenössischen Texte, Marie-Luise Karla mit Erich Kästners "Sachlicher Romanze" und Heinz Erhardts "Ritter Fips und sein(em) andere(n) Ende". Dina Daniels las die "Sage" von Eugen Roth und erzählte, "Wie ich ein Fisch wurde" (Günter Kunert). Noch einmal Erich Kästner: Babette Nieder gestaltete "Die Entwicklung der Menschheit", worauf, ein krasser Stimmungswechsel, Ruth Heine mit der "Ballade vom blutigen Bomme" (Christa Reinig) folgte. Peter Brautmeier erfreute sein Publikum mit der "Geschüttelten Eierballade" (Günter Nehm) und erwies mit dem Titel Trimethylvinylammoniumoxydhydrat" (Johannes Trojan) besondere Lesefähigkeiten. Danach kam eine echte Premiere: Peter Kalich sang englische Folkballaden, und alle waren sich einig: Den wollen wir öfter hören! Den Abschluss machten Reinildis Hartmann mit Eduard Mörikes Moritat "Die Hexe und der Königssohn" und Barbara Weiner mit wunderbarer Ruhrgebiets-Lyrik (Inge Meyer-Dietrich, "Emschermelodie" und Rainer Bonhorst, "Der Erlkönig von Oberhausen").

Ein Balladenabend ohne Musik, geht gar nicht! Das Ensemble "La Musica" der städtischen Musikschule (Ltg. Rainer Grabowski) hatte viel Klassik im (Instrumenten-und Noten-)Gepäck, die gekonnten Interpretationen von Mozart, Schubert und Co. begeisterten das Publikum.

 

 

ABC-Lesebeutel-Aktion 2018     Packtermin

 

ABC Lesebeutel Aktion "Jedem Kind ein Buch"
Langjährige Tradition: Mitglieder des Fördervereins der Stadtbibliothek Herten packten die Stofftaschen für die ABC Lesebeutel Aktion im November. Inhalt u.a. :ein Erstlesebuch, ein Gutschein für ein  Abo der Stadtbibliothek im Glashaus  und ein Päckchen der beliebten Buchstabennudeln.Verteilt werden die ABC Lesebeutel an alle Schülerinnen und Schüler aller ersten Klassen aller Hertener Grund-und Förderschulen im Rahmen einer Vorlesestunde am Bundesweiten Vorlesetag, Freitag den 16.11.2018.

Das fängt ja gut an!                                                                                                                           Kaum hat man sich an das neue Jahr 2018 gewöhnt, wartet der Förderverein der Stadtbibliothek mit erfolgversprechenden Premieren auf:                                                                                                                                 Der erste Büchermarkt des Jahres hat € 1 231,50 in die Kasse gebracht, worüber sich besonders die Kinder- und Jugendbücherei freut. Viele begeisterte Leseratten fragten bereits nach der nächsten Möglichkeit für den                   Schnäppchen-Einkauf: Am 11./12. Mai stehen wieder die vollbepackten Büchertische im Foyer bereit.                                                                       Dieses war der erste Streich, und der zweite folgt sogleich:                                                                                                                    Endlich kann das beliebte Frühstück mit und ohne Literatur wieder im Glashaus-Bistro stattfinden. Aida Suvalic, die neue Pächterin, servierte in der "Kulisse im Glashaus" ein wunderbares Tischbüffet. Da freuen wir uns doch jetzt schon auf den März-Termin (03.03.)!                                                                                                                                                                                                   

Literaturdschungel   5.12.2017

 

Dschungel – da denkt man an Hitze, kreischende Affen, undurchdringliches Dickicht. Nicht so der Literatur-Dschungel im Hertener Glashaus, wo Menschen gemütlich beieinandersitzen, Punsch und Plätzchen genießen und mehr noch die literarischen und musikalischen Leckerbissen, alle Jahre wieder am Dienstagabend nach dem ersten Advent. Und wie (fast) alle Jahr wieder erfreut auch diesmal Werner Rutecki mit Gitarre und Gesang, dazu kommen erstmalig das Musikschul-Ensemble „La Musica“ (Ltg. Rainer Grabowski) und der junge Klavier-Virtuose Philippe Lim.

Der literarische Dschungel ist bunt und vielfältig, mal besinnlich, mal schrill, vorweihnachtliche Atmosphäre hat eben zahlreiche Facetten. Andrea Ahmann erzählt von „Weihnachten in den 60er Jahren“ (W. Bortlik), Barbara Weiner steht mit „Kipferln des Grauens“ (H. E. Schmidt) und der Entscheidung zwischen „Gans oder Falafel“ (A. El-Bahag) für die kulinarischen Höhepunkte, wozu Cornelia Berg einen „Wein voller Weine“ (E. Demski) serviert. Ruth Heine gestaltet mit viel Temperament „Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuddel Daddeldu“ ((J. Ringelnatz) und eröffnet damit auch gleich den seemännischen Bereich, für den Peter Brautmeier eines der „13 ½ Leben des Käpt‘n Blaubär“ (W. Moers) zu Gehör bringt. Wenn da ein bäriger Kapitän den Klabautermännern etwas vorweint und damit die Zuhörer zu Lachtränen reizt, ist das schon skurril genug, übertroffen werden kann es nur durch den Dialog von Sigrid und Artur Porr, die als ausgewiesene Gutmenschen auf die Jagd gehen - „Weidmannsheil“ (F. Polanski). Natürlich gibt es auch die stilleren Töne: Dina Daniels liest die Geschichte von der Läuterung eines Taschendiebs, der seinem Beinahe-Opfer nur noch ein „Vielen Dank, M‘am“ (L. Hughes) sagen möchte, während Reinildis Hartmann zum Schluss den bösartigsten Obstbaum der Literaturgeschichte, einen eigentlich harmlosen „Apfelbaum“ (D. du Maurier), in den Glashaus-Dschungel pflanzt.

Danach erklingt, ebenfalls wie alle Jahre wieder, das gemeinsame Lied „Es ist für uns eine Zeit angekommen“. Das ist nun wirklich wahr: Allen Vorlesern und Musikern, allen Fördervereinsmitgliedern und eigentlich allen eine gute Adventszeit und schöne Weihnachtstage! Vielleicht mit einem guten neuen Buch?!

 

 

 

 

 

Vorstandswahlen Mitgliederversammlung 21.11.2017

 

Wahlen ohne Überraschung : Der alte Vorstand ist der neue

Die Mitglieder des Fördervereins der Stadtbibliothek Herten zeigten sich zufrieden mit der Arbeit des Vorstandsteams. Sie wählten erneut :

Ruth Heine zur Vorsitzenden, Dr. Reinildis Hartmann zu ihrer Stellvertreterin, Michael Otta zum Geschäftsführer und Barbara Weiner zur Schatzmeisterin,

10 BeisitzerInnen : Cornelia Berg (neu), Peter Brautmeier (neu) , Christian Bugzel, Dina Daniels, Christina Liedtke, Elisabeth Linkmann, Sigrid Porr, Artur Porr, Monika Reisner, Günter Reisner.

Kassenprüferinnen bleiben Renate Nöbe und Rosy von Westerholt.

Auf der Mitgliederversammlung freuten sich die Fördervereinsmitglieder über Lob und Dankeschön der Leiterin der Stadtbibliothek Marie-Luise Karla für ihr zuverlässiges, großes Engagement. Die Jahresplanung 2018 verrät : Die engagierte Unterstützung der Stadtbibliothek wird kreativ fortgeführt. „Helfende Hände“ warten auf ihren Einsatz beim ersten Büchermarkt im neuen Jahr am 2./3.Februar 2018.

156 Fördervereinsmitglieder: „ Unsere Stadtbibliothek im Glashaus hat jede Unterstützung verdient!“

 

 

 

 

 

 

Altbuchverkauf XXL am 10./11.11.2017

 

         Wenn im November die Nebel wabern, Blätter und Regentropfen um die Wette fallen, ist die Zeit des Lesens angebrochen, des Spielens, des Schauens einer DVD, die man immer schon genießen wollte. Zum Glück gibt es da den großen Altbuchverkauf der Glashaus-Bibliothek: Bücher, Spiele, Filme für kleines Geld und großen Genuss. Am 10./11.11. war es mal wieder so weit. In der Rotunde lagen auf Tischen, standen in Regalen die Schätzchen, die nach einer Karriere im Leihverkehr nun neue Besucher suchten − und auch fanden. Die Kenner kamen mit großen Taschen und bestimmten Erwartungen, die zufällig vom Wind Hereingewehten mit Neugierde; kaum jemand, der anschließend mit leeren Händen an den Kassen vorbeiging. Dort saßen die fleißigen Mitglieder des Fördervereins der Stadtbibliothek, die bei dieser Gelegenheit nichts lieber tun als Münzen und Scheine zu stapeln, um sie anschließend der Bibliothek für Neuanschaffungen zur Verfügung zu stellen. 3300 € zählten sie am Samstagmittag, wieder einmal ein respektabler Erfolg! Auch wenn das Lexikon des deutschen Aberglaubens keinen Liebhaber gefunden hatte ...  

 

 

 

 

 

ABC-Beutel-Aktion am 16.11.2017

"Lesen macht schön ... schlau": Unter diesem Motto läuft seit dem Schuljahr 2009/10 in Herten die Aktion "Jedem Kind ein Buch", unterstützt von der Stadt Herten, der Stadtbibliothek, dem Förderverein der Stadtbibliothek und nicht zuletzt von einem anonymen Spender. Alle Hertener Erstklässler erhalten einen "ABC-Lesebeutel", der nebst ABC-Nudeln und einem Gutschein über eine Jahresgebühr zur Nutzung der Stadtbibliothek besagtes Buch, nämlich ein attraktives Erstlesebuch enthält.

Jahrelang wurden die Lesebeutel von Mitgliedern des Fördervereins in die Klassen gebracht, verbunden mit einer Vorlese- und Erzählstunde und der Einladung zum Besuch der Bibliothek. Im vergangenen Jahr fand die Aktion erstmals am bundesweiten Vorlesetag statt.

In diesem Jahr waren die Erstklässler der Hertener Grund- und Sonderschulen ins Glashaus eingeladen, aus organisatorischen Gründen am Vortag des Vorlesetags. Als Vorleser verpflichtet war zunächst Rainer Rudloff, der seinen Auftritt aus Krankheitsgründen kurzfristig absagen musste. Glücklicherweise gelang es dem Team der Stadtbibliothek, Wolfgang Kaup-Welfonder vom "Wodo Puppenspiel" für die gute Sache zu gewinnen. Zu zwei Terminen war die Glashaus-Rotunde proppenvoll gefüllt. Die Kinder lauschten gebannt; zuerst den kurzen Reden von Bürgermeister und Bibliotheksleitung, dann den Textauszügen aus Erich Kästners "Pünktchen und Anton"-Roman, die Kaup-Welfonder mit viel Stimmgewalt und schauspielerischem Einsatz vortrug. Am Ausgang gab es dann den "Lese-Beutel", der in der Schule bestimmt noch für viele Diskussionen gesorgt haben wird. Das Buch werden sicherlich noch nicht alle Kinder gelesen, die Nudeln noch nicht alle Mamas und/oder Papas gekocht haben. Einen Erfolg konnten die Mitglieder des Fördervereins aber sogleich an Ort und Stelle verzeichnen: Kaum hatte der stellvertretende Bürgermeister Jürgen Grunwald den Kindern von der Wichtigkeit des Lesens und Vorlesens erzählt, meldete er sich spontan für die Mitgliedschaft im Förderverein an. Wir freuen uns!

 

 

 

 

Literarische Spezialitäten am Vorlesetag

"Wir lesen Ihnen etwas vor!" Dieses Angebot machte der Förderverein der Stadtbibliothek zum bundesweiten Vorlesetag am Freitag, 17. November. Dieser Vorlesetag findet alle Jahre wieder als eine gemeinsame Aktion von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung statt, diesem "Vorlesetags-Team" waren auch die Hertener Veranstaltungen gemeldet worden.

Nun gut, die Lesungen hätten mehr Publikum verdient gehabt. Aber was tun, wenn Wochenmarkt und außergewöhnlich gutes Wetter in Konkurrenz stehen? Dann setzt man sich entspannt hin und genießt im kleinen Kreis die ganz besondere Atmosphäre. Im Café Kulisse servierten Reinildis Hartmann, Ruth Heine, Monika Klamann und Gregor Spohr lyrische Texte rund um den Kaffee, von der Kaffeekantate bis zum bekannten "Aber bitte mit Sahne". Im "Sammlerparadies Irmer" warteten Reinildis Hartmann, Monika Klamann und Sigrid Porr mit kleinen "Lesehäppchen" von Erich Kästner und Wilhelm Busch, Hugo Loetscher und R. L. Stevenson auf. Museumsleiter und Gastgeber Wolf-Eckardt Irmer las aus seinem Buch über das "Brauchtum zur Taufe". Die entsprechende Exponate und alle weiteren liebevoll zusammengetragenen Schätze im Sammlerparadies am Marktplatz verdienen definitiv einen gesonderten, ausführlichen Besuch.

ABC-Beutel-Aktion  am 16.11.2017

 

 

Ausflug der Superlative: Duisburg vom Feinsten

Bei bestem Wetter, gar nicht so selbstverständlich in diesem Sommer, startete der Förderverein der Stadtbibliothek Herten im Glashaus am 03.09.2016 zum alljährlichen Kulturausflug für Mitglieder und Interessierte. Cornelia Berg, ehemalige Leiterin der Glashaus-Bibliothek, hatte den Besuch der Hertener in ihrer Heimatstadt minutiös geplant, von vorbereitenden Mails und Telefonaten über die Restaurantauswahl bis zur Einholung einer polizeilichen Ausnahmegenehmigung für den Halt des Busses an der Synagoge. An Ort und Stelle überzeugte sie dann auch mit sachkundigen Informationen.

Die 17 Mitreisenden besuchten mit Duisburg die immerhin fünftgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens. Erstes Ziel war die genau vor einem Jahr eröffnete neue "Zentralbibliothek im Stadtfenster" der Duisburger Stadtbibliothek. Nach dem Wegbrechen der Schwerindustrie ist Duisburg wie andere Ruhrgebietsstädte betroffen von dem damit verbundenen Strukturwandel. Den Herausforderungen dieses Strukturwandels und den dadurch veränderten Lern-, Arbeits- und Lebensbedingungen stellt sich die Stadtbibliothek bereits seit Jahrzehnten. Um aber den Aufgaben auch künftig gerecht zu werden und für unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen ein einladendes Lern- und Aufenthaltsklima zu schaffen, erhielten Stadtbibliothek und Volkshochschule ein neues Domizil unter einem Dach mitten in der Innenstadt.

Die einladend klare, transparent wirkende Architektur beherbergt eine Fülle an Angeboten: Erlebnisbereiche für Kinder, Lernmaterialien für Schülerinnen und Schüler, Angebote für Berufstätige, eine internationale Bibliothek und das bundesweit größte Angebot (da hätten wir den ersten Superlativ!) an türkischer und kurdischer Literatur und Medien. Breit gefächert auch das Angebot für Flüchtlinge und Migranten mit Materialien und Büchern in vielerlei Herkunftssprachen. Diese Medien zum Spracherwerb und zur Integration werden offenbar intensiv genutzt; entsprechend beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Fördervereins.  Auf ihr Interesse stießen ebenso  die technischen Neuerungen wie ein digitales, interaktives Wegeleitsystem  mit großen Touchscreen-Bildschirmen. Heike Pflugner, stellvertretende Leiterin der Hertener Stadtbibliothek, nutzte die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den Kollegen vor Ort.

Zur Erprobung des Bibliothek-Cafés fehlte leider die Zeit. Weiter ging es, von Cornelia Berg geführt, über den Burgplatz am Rathaus vorbei zur Salvatorkirche, die in diesem Jahr ihren Geburtstag feiert. im Zweiten Weltkrieg durch die Bomben ebenso schwer beschädigt wie 80% der Wohn- und Geschäftsgebäude der Innenstadt, wurde die Kirche wieder hergestellt und besitzt heute bedeutende moderne Fenster deutscher und israelischer Künstler, von denen das Gedenkfenster für die in der Pogromnacht zerstörte Synagoge von Naftali Bezem besonders beeindruckt.

Nach der mittäglichen Stärkung führte der Weg weiter in den Innenhafen, wo sich die Gruppe zum obligatorischen Gruppenfoto positionierte. Eindrucksvoll dort die neue Synagoge, die sich in der Form aufgeblätterter Buchseiten den Passanten zeigt. Entworfen von dem israelischen Architekten Zvi Hecker, wurde diese Synagoge 199 eingeweiht und ist heute das Gemeindezentrum für ca. 3 000 Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim / Ruhr-Oberhausen. Ein kurzer Gang durch den "Garten der  Erinnerung" von Dani Karavan vervollständigte das Bild.

In Duisburg-Ruhrort an der Schifferbörse bestieg die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein ein Schiff der Weißen Flotte zur großen Hafenrundfahrt. Der Duisburger Hafen, größter Binnenhafen Europas, feiert in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Gut gelaunt ging es durch etliche Hafenbecken, an der Ruhrmündung mit der Landmarke Rheinorange vorbei, dann ein Stück den Rhein hinauf. Bewundert wurde das "Echo des Poseidon", eine Großplastik von Markus Lüpertz, die den Rheinschiffern das Gesicht zuwendet, ein Geburtstagsgeschenk der Großmärkte Duisburg an den Hafen. Etliche Kreuzfahrtschiffe, Schublader und Containerschiffe hingegen demonstrierten, wie gut die Wasserstraße Rhein genutzt wird.

Auf der Rückfahrt gab es dann noch ein weiteres Highlight, Station war der "Landschaftspark Duisburg-Nord". Die Ausflügler des unbestritten besten aller Bibliotheks-Fördervereine bewunderten dort die mutmaßliche höchste Sandburg der Welt. Da hatte der Ausflug der Superlative eindeutig sein Ziel erreicht, ein weiteres Gruppenfoto lässt es erkennen. Noch blieb Zeit für einen Gang über die ehemaligen Kohle- und Erzbunker, vorbei an den alpinen Kletterwänden des Alpenvereins zum Hochofen V und in die Gießhalle. Zum guten Schluss ein regionales Kaltgetränk (Bier?!) vor der gigantischen Industriekulisse - und dann ging es endgültig zurück in die ehemals größte Bergbaustadt Europas (um noch einen weiteren, wenn auch nicht mehr gültigen Superlativ einzufügen ...).

Kulturausflug nach Moers und Kloster Kamp

Spenedenübergabe: CD-Regal Dezember 2013

Vorstandswahlen November 2013

ABC-Beutel 2013

„Aller guten Dinge sind – vier!“ So lässt sich die beliebte Redensart variieren, denn die ebenso beliebte Aktion „Jedem Kind ein Buch“ hat inzwischen zum vierten Mal stattgefunden. Ca. 600 Erstklässler der Hertener Grund- und Förderschulen haben einen ABC-Lesebeutel erhalten und konnten mit einem richtig schönen, dicken Erstlesebuch in die Osterferien starten.

Außer dem Buch enthält der Beutel Gedichte und Geschichten zum Alphabet, die besonders begehrten ABC-Suppennudeln nebst zugehörigen Rezepten, natürlich auch Informationen über die Glashausbibliothek für Eltern und Kinder und einen Gutschein für eine Jahresgebühr in der Stadtbibliothek.

Während wie in den vergangenen Jahren ein Sponsor die Finanzierung übernimmt, obliegen Organisation und Durchführung der Stadtbibliothek und ihrem Förderverein. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahrs wurden die Grund- und Förderschulen kontaktiert und Termine abgesprochen, dann wurden von einem Team tapferer Heinzelmännchen (vor allem weiblicher) die Pakete mit den Klassensätzen gepackt und schließlich konnte in der ersten März-Woche die Übergabe der freudig begrüßten Geschenke beginnen. Mitglieder des Fördervereins haben die Klassen besucht, spannende Geschichten vorgelesen und mit den Kindern über die Ausleihe von Büchern und anderen Medien gesprochen.

Dass 2011 allein im Folgemonat der Aktion 24 Gutscheine eingelöst wurden, macht den Erfolg deutlich. Wichtiger ist natürlich der Langzeiterfolg. Viele Kinder, davon ein großer Teil mit Migrationshintergrund, wachsen in Familien auf, in denen Bücher und Vorlesen kaum eine Rolle spielen. So soll zu einem Zeitpunkt, an dem in der Schule das Lesenlernen beginnt, die Lust am Lesen gestützt werden. Lesen regt nun einmal die Phantasie an, fördert Ausdrucksfähigkeit und Kreativität und ist natürlich auch wichtig für den Umgang mit anderen Medien. Um es auf den Punkt zu bringen:

               „Lesen macht schön … schlau!“

                                                                                                                         Reinildis Hartmann

Vorweihnachtliche Überraschung mit roter Schleife

 

Sie standen lange auf dem Wunschzettel der Kinder und Jugendbibliothek :Zwei blaue LAXXER Sessel für die Leseecke . Der Förderverein der Stadtbibliothek Herten schlüpfte in die Rolle des Nikolaus bzw Weihnachtsmannes und erfüllte diesen Wunsch mit seinem Überraschungsgeschenk. „Bequem, vielseitig verwendbar und witzig“ Kommentar der   Fördervereinsmitglieder beim Probesitzen. Sylvia Konze, Leiterin der Kinder und Jugendbibliothek kann sich schon auf die nächste Überrasschung mit Schleife freuen : eine knallrote Zweiercouch. 13.12.2012



Dreieinhalb BIX-Sterne für die Stadtbibliothek

13.07.2012 | Herten

Sehr gute Ergebnisse im bundesweiten Vergleich – kein Ranking mehr

Die Stadtbibliothek im Glashaus hat ihre sehr guten Ergebnisse im bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX aus den Vorjahren bestätigt. Zwar gibt es erstmals kein Ranking mehr, dafür werden bis zu vier Sterne für die Gesamtleistung in verschiedenen Kategorien verliehen. Dreieinhalb Sterne konnten die Kolleginnen und Kollegen im Glashaus erarbeiten – und mussten sich dabei in ihrer Kategorie mit knapp dreimal so vielen Einrichtungen messen, als in den Vorjahren.

„Der BIX präsentiert sich in 2013 im neuen Gewand“, erklärt Marie-Luise Karla. Nach zwölf Jahren sei es an der Zeit gewesen, die Ausrichtung des BIX zu aktualisieren. Um mehr Bibliotheken von einer Teilnahme am BIX zu überzeugen, wurde das Ranking abgeschafft. Ein Grund,  warum sich nun 107 statt 39 Bibliotheken in der Größenordnung 50.000 bis 100.000 Einwohner dem Bibliotheksvergleich gestellt haben.

„Bildung spielt in Herten eine sehr große Rolle. Deshalb ist es gute Tradition, die Stadtbibliothek zu fördern und sich mit ihr jährlich im BIX zu messen“, erklärt Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Und der BIX 2012 zeigt: Auch ohne Ranking liegt die Stadtbibliothek wieder weit vorne. Dreieinhalb Sterne sind ein sehr gutes Ergebnis, denn keine Bibliothek dieser Größenordnung (50.000 bis 100.000 Einwohner und über 100.000 Einwohner) war besser und hat die maximale Sternenzahl erreicht. „Die Stadtbibliothek im Glashaus ist in NRW einzigartig“, findet Fachbereichsleiter Ulli Stromberg.

Dass es aber gar nicht darum geht, wer der oder die Beste ist, erklärt die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Marie-Luise Karla: „Beim BIX geht es nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Vielmehr soll er dazu dienen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen.“

Vier Kategorien galt es zu bestreiten. Die Kategorie „Angebot“ wurde mit einem Stern belohnt. Dies zeigt: Zum einen stehen in den Bücherregalen 1,8 Medien pro Einwohner, mehr als im bundesweiten Durchschnitt (1,4 Medien/Einwohner). Zum anderen aktualisiert und erweitert die Stadtbibliothek ihre Angebote regelmäßig. (Empfohlen: Zwei Medien/Einwohner)

Auch in der Kategorie „Nutzung“ gab es einen Stern. Hier hat die Stadtbibliothek, trotz siebenwöchiger Schließung wegen Umbaumaßnahmen, Spitzenwerte erreicht. Zum Beispiel hat durchschnittlich jeder Hertener Einwohner jährlich 11,5 Medien ausgeliehen (Mittelwert: 5,7, Minimum: 0,9, Maximum: 12,6). Durchschnittlich wurde jedes Medium 6,4 Mal pro Jahr entliehen (Mittelwert: 4,0, Minimum: 0,9, Maximum: 6,7).

In der Kategorie „Effizienz“ hingegen liegt die Bibliothek im Glashaus – wie schon in den Vorjahren – im Mittelfeld und erhielt daher einen halben Stern. Dies begründet sich im hohen Personaleinsatz. Aber der sei auch notwendig, erklärt Marie-Luise Karla. In der siebenwöchigen Schließzeit seien alle Mitarbeiter mit Hochdruck an den Vorbereitungen zum neuen RFID-System beteiligt gewesen. Dies ergab weniger Jahresöffnungsstunden im Verhältnis zu einer höheren Zahl an Mitarbeiterstunden. Darüber hinaus seien viele Kollegen mit konzeptioneller Arbeit und weiteren Aufgaben wie Leseförderung oder Führungen betreut. „Die vielen Mitarbeiterstunden sind nötig, um alle Besucher kundenfreundlich bedienen zu können“, erklärt die stellvertretende Leiterin.

Dafür gab es in der Kategorie „Entwicklung“ wieder einen ganzen Stern. Hier liegen die Investitionskosten mit 0,47 Euro pro Bürger unter dem Durchschnitt von 1,71 Euro, aber über dem Minimum von 0 Euro (Maximum: 55,16 Euro). Die Fortbildungsquote ist mit 0,9 Prozent etwas niedriger als im Durchschnitt (1 Prozent) – bedingt durch hohe Ausleihzahlen trotz siebenwöchiger Schließung und die Umstellungsarbeiten auf das RFID-System. Mit 11,1 Prozent hat die Stadtbibliothek eine überdurchschnittliche Erneuerungsquote (Durchschnitt 9,3 Prozent).

Bürgermeister Dr. Uli  Paetzel will die gute Leistung im Kern halten: „Der Bildungsbereich fällt dem Sparzwang nicht zum Opfer. Dazu zählt auch die Stadtbibliothek.“

Zum erfolgreichen Ergebnis hat auch das Engagement des Fördervereins der Stadtbibliothek beigetragen. Marie-Luise Karla ist dankbar: „Die Einnahmen fließen oft in unterstützende und projektbezogene Angebote, die wir ohne finanzielle Hilfe nicht stemmen könnten.“

Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2012: www.bix-bibliotheksindex.de

 

Pressekontakt:

Pressestelle, Ramona Hoffmann, Telefon (0 23 66) 303 227 E-Mail: r.hoffmann@herten.de

 

 

v. li.: Marie-Luise Karla (stellvertr. Leiterin Stadtbibliothek), Ulli Stromberg (Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport) und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freuen sich über die sehr guten BIX-Ergebnisse der Stadtbibliothek im Glashaus.

 

v. li.: Marie-Luise Karla (stellvertr. Leiterin Stadtbibliothek), Ulli Stromberg (Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport) und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freuen sich über die sehr guten BIX-Ergebnisse der Stadtbibliothek im Glashaus.

Ständchen zum 18. Geburtstag

Der Förderverein gratuliert der Stadtbibliothek auf besondere Weise zum 18. Geburtstag. Wir feiern trotz aller Sparzwänge und gönnen uns sogar eine neue Ausgabe alter Arbeiterlieder. Ein Ständchen darf natürlich auch nicht fehlen.

Großer Ansturm auf "Mein Herten"

Neuauflage jetzt erhältlich

Bereits Ende Dezember war das Jubiläums-Buch "Mein Herten - 15 Ansichten in Lyrik und Prosa" vergriffen, jetzt ist endlich die Neuauflage da. Ab sofort ist der Band wieder im Hertener Glashaus sowie in den Buchhandlungen Droste und Schramm erhältlich.

Das Buch entstand 2011, dem Jahr des 75. Stadtjubiläums, im Rahmen eines Literaturwettbewerbs. Ziel war es, die Geschichte Hertens auch literarisch aufzuarbeiten. Die besten 15 Beiträge wurden in „Mein Herten“ veröffentlicht. Zum Wettbewerb aufgerufen hatte das städtische Kulturbüro in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbibliothek.

Hier gibt es das Buch zu kaufen:

 

  • Glashaus Herten, Hermannstr. 16
  • Buchhandlung Droste, Hermannstr. 21
  • Buchhandlung Schramm, Kaiserstr. 162

Großer Ansturm auf "Mein Herten"

Neuauflage jetzt erhältlich

Bereits Ende Dezember war das Jubiläums-Buch "Mein Herten - 15 Ansichten in Lyrik und Prosa" vergriffen, jetzt ist endlich die Neuauflage da. Ab sofort ist der Band wieder im Hertener Glashaus sowie in den Buchhandlungen Droste und Schramm erhältlich.

Das Buch entstand 2011, dem Jahr des 75. Stadtjubiläums, im Rahmen eines Literaturwettbewerbs. Ziel war es, die Geschichte Hertens auch literarisch aufzuarbeiten. Die besten 15 Beiträge wurden in „Mein Herten“ veröffentlicht. Zum Wettbewerb aufgerufen hatte das städtische Kulturbüro in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbibliothek.

Hier gibt es das Buch zu kaufen:

 

  • Glashaus Herten, Hermannstr. 16
  • Buchhandlung Droste, Hermannstr. 21
  • Buchhandlung Schramm, Kaiserstr. 162

Bürgermeister ehrt Preisträger des Literaturwettbewerbs

Buch "Mein Herten" mit Siegertexten im Verkauf

Die Sieger des Literaturwettbewerbs "Mein Herten: gestern - heute - morgen" stehen fest. Über den ersten Platz freuen sich gleich zwei Sieger: Raimund Zoschke überzeugte mit seinen niedergeschriebenen Kindheitserinnerungen und die Teilnehmerinnen des Alphabetisierungskurses punkteten mit einer fiktiven Geschichte über Fräulein Fröhlich. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel prämierte am vergangenen Freitag die besten Beiträge mit tollen Preisen.

Im Jahr des Stadtjubiläums sollte die Geschichte Hertens auch literarisch aufgearbeitet werden. Dazu aufgerufen hatte das städtische Kulturbüro in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbibliothek. In einem Buch wurden die besten 15 Beiträge über Herten verewigt.  

„Als die Heide erwachte“ heißt einer der Siegertext und Raimund  Zoschke ist der fleißige Autor. In seinem Text hat er Erinnerungen aus Herten-Süd festgehalten. Im Mittelpunkt steht die Geschichte um die Roggenmuhme. Ein erfundener Feldgeist, der zur Kinderschreckgestalt wurde. Ebenfalls auf dem ersten Platz landete der Text „Wünsch‘ dir was!“ des Alphabetisierungskurses, eine amüsante Geschichte über eine Hochzeit mit vielen Missgeschicken. „Unterhaltsam, erkenntnisreich und sprachlich einwandfrei“, bewertete Michael Otta, vom Förderverein der Stadtbibliothek, den Beitrag.

„Wir haben die inhaltlichen Vorgaben bewusst offen gehalten, um den Jubiläumsgedanken zu betonen“, erklärt Sylvia Seelert vom städtischen Kulturbüro. Herausgekommen sind sehr persönliche Ansichten zu Herten. Fiktive Storys, wahre Begebenheiten, Gedichte, Kriminalgeschichten, Prosa – insgesamt 33 Beiträge hat die Jury, die vom Förderverein der Stadtbibliothek gestellt wurde, gelesen und bewertet. 15 Texte haben es in das frisch veröffentlichte Buch „Mein Herten“ geschafft. „Ich bin stolz auf all die Bürger, die sich die Mühe gemacht und teilgenommen haben“, so Uli Paetzel.

Auf den zweiten und dritten Plätzen landeten Stefanie Hasler mit einer außergewöhnlichen Urlaubsgeschichte sowie Lisa Lenort, die sich einen spannenden Krimi rund um die Halde Hoheward ausgedacht hat. Letztere gehörte zu den jüngsten Autoren des Wettbewerbs, die Altersspanne reichte von 15 bis 87 Jahren.

Gerlinde Droste von der Buchhandlung Droste hat für die besten zehn Teilnehmenden Büchergutscheine gespendet. Die Siegergeschichten wurden darüber hinaus mit Notizbüchern und Literaturkalendern prämiert. Raimund Zoschke erhielt außerdem eine edle Schreibfeder als Hauptpreis.

Wer in alten Geschichten, Zeitzeugenberichten und Zukunftsvisionen Hertens schmökern möchte, kann ab sofort ein Exemplar von „Mein Herten“ erwerben. Das gibt es im Glashaus Herten, Hermannstr. 16, und in der Buchhandlung Droste, Hermannstr. 21, 45699 Herten, zu kaufen.

 

 

Sieger, Jury und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freuten sich über die gelungenen Beiträge im Literaturwettbewerb.

Förderverein spendet neue Ausgabe des Gebhardts

"Alles Gute zum BIX!" - Der Förderverein der Stadtbibliothek hat nachträglich mit einem Geschenk zur erfolgreichen Erstplatzierung beim bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX 2011 gratuliert. Mitglieder und Spender überreichten Bibliothekarin Isabel Schneider gleich 19 Ausgaben der neuesten Auflage des "Gebhardt" - Ein Standardwerk über die deutsche Geschichte, das auch in der Hertener Stadtbibliothek auf keinen Fall fehlen darf.

Nicht, dass man die Werke vorher in den Regalen der Sachbuchabteilung vermisst hätte. Aber die Bücher einer 70er-Jahre-Auflage waren in die Jahre gekommen. Inhaltlich und optisch hat sich viel getan, anstatt der kleinen Taschenbücher finden Kunden nun gebundene Ausgaben des Gebhardt vor. „Man könnte die Bücher auch als Brockhaus der deutschen Historie bezeichnen“, erklärt Bibliothekarin Isabel Schneider. Inhaltlich beleuchtet die Reihe die Geschichte Deuschlands bis 1990. Ob bei Schülern, Studenten, Berufstätigen oder Senioren – die Gebhardt-Reihe sei in jeder Altersklasse sehr gefragt.

Leider ist die Sammlung noch nicht komplett. Vier Ausgaben und ein Registerbuch fehlen, um die Reihe zu vervollständigen. Insgesamt kostet das Werk mit allen Bänden knapp 1000 Euro. „Jetzt sammeln wir die restlichen 300 Euro zusammen“, kündigte die Vorsitzende des Fördervereins, Ruth Heine, an.

Neben Mitgliedern des Fördervereins haben sich auch weitere Unterstützer an der Spende beteiligt. Die großzügigen Stifter sind: Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, Gertrud Rahn, Elke Heider, Hildegard Maibaum, Günter Küchmeister, Dr. Babette Nieder, Eleonore Pohl, Dina Daniels, CDU-Fraktion, Dagmar Pielemann sowie Ruth und Heinrich Heine.

Interessierte finden die Gebhardt-Reihe übrigens im zweiten Obergeschoss der Stadtbibliothek.

Wer sich an einer weiteren Bücherspende beteiligen möchte, wendet sich an den Förderverein der Stadtbibliothek im Glashaus.
 

(v. li.:) Dr. Babette Nieder, Ruth Heine, Hildegard Maibaum, Silvia Godde, Heinrich Heine und Isabel Schneider.

Großzügige Spende

Statt überflüssiger Geburtstagsgeschenke hat Jutta Haug, MdEP, ihre Gäste um Spenden für die Bürgerstiftung und den Förderverein der Stadtbibliothek gebeten Mögen viele Jubilare diesem Beispiel folgen!

Liebe Jutta Haug, herzllichen Dank für 1480€!

Statt überflüssiger Geburtstagsgeschenke hat Jutta Haug, MdEP, ihre Gäste um Spenden für die Bürgerstiftung und den Förderverein der Stadtbibliothek gebeten Mögen viele Jubilare diesem Beispiel folgen!

Liebe Jutta Haug, herzllichen Dank für 1480€!

Statt überflüssiger Geburtstagsgeschenke hat Jutta Haug, MdEP, ihre Gäste um Spenden für die Bürgerstiftung und den Förderverein der Stadtbibliothek gebeten Mögen viele Jubilare diesem Beispiel folgen!

Liebe Jutta Haug, herzllichen Dank für 1480€!