Aktuelles

 

Ausflug der Superlative: Duisburg vom Feinsten

Bei bestem Wetter, gar nicht so selbstverständlich in diesem Sommer, startete der Förderverein der Stadtbibliothek Herten im Glashaus am 03.09.2016 zum alljährlichen Kulturausflug für Mitglieder und Interessierte. Cornelia Berg, ehemalige Leiterin der Glashaus-Bibliothek, hatte den Besuch der Hertener in ihrer Heimatstadt minutiös geplant, von vorbereitenden Mails und Telefonaten über die Restaurantauswahl bis zur Einholung einer polizeilichen Ausnahmegenehmigung für den Halt des Busses an der Synagoge. An Ort und Stelle überzeugte sie dann auch mit sachkundigen Informationen.

Die 17 Mitreisenden besuchten mit Duisburg die immerhin fünftgrößte Stadt Nordrhein-Westfalens. Erstes Ziel war die genau vor einem Jahr eröffnete neue "Zentralbibliothek im Stadtfenster" der Duisburger Stadtbibliothek. Nach dem Wegbrechen der Schwerindustrie ist Duisburg wie andere Ruhrgebietsstädte betroffen von dem damit verbundenen Strukturwandel. Den Herausforderungen dieses Strukturwandels und den dadurch veränderten Lern-, Arbeits- und Lebensbedingungen stellt sich die Stadtbibliothek bereits seit Jahrzehnten. Um aber den Aufgaben auch künftig gerecht zu werden und für unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen ein einladendes Lern- und Aufenthaltsklima zu schaffen, erhielten Stadtbibliothek und Volkshochschule ein neues Domizil unter einem Dach mitten in der Innenstadt.

Die einladend klare, transparent wirkende Architektur beherbergt eine Fülle an Angeboten: Erlebnisbereiche für Kinder, Lernmaterialien für Schülerinnen und Schüler, Angebote für Berufstätige, eine internationale Bibliothek und das bundesweit größte Angebot (da hätten wir den ersten Superlativ!) an türkischer und kurdischer Literatur und Medien. Breit gefächert auch das Angebot für Flüchtlinge und Migranten mit Materialien und Büchern in vielerlei Herkunftssprachen. Diese Medien zum Spracherwerb und zur Integration werden offenbar intensiv genutzt; entsprechend beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Fördervereins.  Auf ihr Interesse stießen ebenso  die technischen Neuerungen wie ein digitales, interaktives Wegeleitsystem  mit großen Touchscreen-Bildschirmen. Heike Pflugner, stellvertretende Leiterin der Hertener Stadtbibliothek, nutzte die Gelegenheit zum fachlichen Austausch mit den Kollegen vor Ort.

Zur Erprobung des Bibliothek-Cafés fehlte leider die Zeit. Weiter ging es, von Cornelia Berg geführt, über den Burgplatz am Rathaus vorbei zur Salvatorkirche, die in diesem Jahr ihren Geburtstag feiert. im Zweiten Weltkrieg durch die Bomben ebenso schwer beschädigt wie 80% der Wohn- und Geschäftsgebäude der Innenstadt, wurde die Kirche wieder hergestellt und besitzt heute bedeutende moderne Fenster deutscher und israelischer Künstler, von denen das Gedenkfenster für die in der Pogromnacht zerstörte Synagoge von Naftali Bezem besonders beeindruckt.

Nach der mittäglichen Stärkung führte der Weg weiter in den Innenhafen, wo sich die Gruppe zum obligatorischen Gruppenfoto positionierte. Eindrucksvoll dort die neue Synagoge, die sich in der Form aufgeblätterter Buchseiten den Passanten zeigt. Entworfen von dem israelischen Architekten Zvi Hecker, wurde diese Synagoge 199 eingeweiht und ist heute das Gemeindezentrum für ca. 3 000 Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Duisburg-Mülheim / Ruhr-Oberhausen. Ein kurzer Gang durch den "Garten der  Erinnerung" von Dani Karavan vervollständigte das Bild.

In Duisburg-Ruhrort an der Schifferbörse bestieg die Gruppe bei strahlendem Sonnenschein ein Schiff der Weißen Flotte zur großen Hafenrundfahrt. Der Duisburger Hafen, größter Binnenhafen Europas, feiert in diesem Jahr seinen 300. Geburtstag. Gut gelaunt ging es durch etliche Hafenbecken, an der Ruhrmündung mit der Landmarke Rheinorange vorbei, dann ein Stück den Rhein hinauf. Bewundert wurde das "Echo des Poseidon", eine Großplastik von Markus Lüpertz, die den Rheinschiffern das Gesicht zuwendet, ein Geburtstagsgeschenk der Großmärkte Duisburg an den Hafen. Etliche Kreuzfahrtschiffe, Schublader und Containerschiffe hingegen demonstrierten, wie gut die Wasserstraße Rhein genutzt wird.

Auf der Rückfahrt gab es dann noch ein weiteres Highlight, Station war der "Landschaftspark Duisburg-Nord". Die Ausflügler des unbestritten besten aller Bibliotheks-Fördervereine bewunderten dort die mutmaßliche höchste Sandburg der Welt. Da hatte der Ausflug der Superlative eindeutig sein Ziel erreicht, ein weiteres Gruppenfoto lässt es erkennen. Noch blieb Zeit für einen Gang über die ehemaligen Kohle- und Erzbunker, vorbei an den alpinen Kletterwänden des Alpenvereins zum Hochofen V und in die Gießhalle. Zum guten Schluss ein regionales Kaltgetränk (Bier?!) vor der gigantischen Industriekulisse - und dann ging es endgültig zurück in die ehemals größte Bergbaustadt Europas (um noch einen weiteren, wenn auch nicht mehr gültigen Superlativ einzufügen ...).

Kulturausflug nach Moers und Kloster Kamp

Spenedenübergabe: CD-Regal Dezember 2013

Vorstandswahlen November 2013

ABC-Beutel 2013

„Aller guten Dinge sind – vier!“ So lässt sich die beliebte Redensart variieren, denn die ebenso beliebte Aktion „Jedem Kind ein Buch“ hat inzwischen zum vierten Mal stattgefunden. Ca. 600 Erstklässler der Hertener Grund- und Förderschulen haben einen ABC-Lesebeutel erhalten und konnten mit einem richtig schönen, dicken Erstlesebuch in die Osterferien starten.

Außer dem Buch enthält der Beutel Gedichte und Geschichten zum Alphabet, die besonders begehrten ABC-Suppennudeln nebst zugehörigen Rezepten, natürlich auch Informationen über die Glashausbibliothek für Eltern und Kinder und einen Gutschein für eine Jahresgebühr in der Stadtbibliothek.

Während wie in den vergangenen Jahren ein Sponsor die Finanzierung übernimmt, obliegen Organisation und Durchführung der Stadtbibliothek und ihrem Förderverein. Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahrs wurden die Grund- und Förderschulen kontaktiert und Termine abgesprochen, dann wurden von einem Team tapferer Heinzelmännchen (vor allem weiblicher) die Pakete mit den Klassensätzen gepackt und schließlich konnte in der ersten März-Woche die Übergabe der freudig begrüßten Geschenke beginnen. Mitglieder des Fördervereins haben die Klassen besucht, spannende Geschichten vorgelesen und mit den Kindern über die Ausleihe von Büchern und anderen Medien gesprochen.

Dass 2011 allein im Folgemonat der Aktion 24 Gutscheine eingelöst wurden, macht den Erfolg deutlich. Wichtiger ist natürlich der Langzeiterfolg. Viele Kinder, davon ein großer Teil mit Migrationshintergrund, wachsen in Familien auf, in denen Bücher und Vorlesen kaum eine Rolle spielen. So soll zu einem Zeitpunkt, an dem in der Schule das Lesenlernen beginnt, die Lust am Lesen gestützt werden. Lesen regt nun einmal die Phantasie an, fördert Ausdrucksfähigkeit und Kreativität und ist natürlich auch wichtig für den Umgang mit anderen Medien. Um es auf den Punkt zu bringen:

               „Lesen macht schön … schlau!“

                                                                                                                         Reinildis Hartmann

Vorweihnachtliche Überraschung mit roter Schleife

 

Sie standen lange auf dem Wunschzettel der Kinder und Jugendbibliothek :Zwei blaue LAXXER Sessel für die Leseecke . Der Förderverein der Stadtbibliothek Herten schlüpfte in die Rolle des Nikolaus bzw Weihnachtsmannes und erfüllte diesen Wunsch mit seinem Überraschungsgeschenk. „Bequem, vielseitig verwendbar und witzig“ Kommentar der   Fördervereinsmitglieder beim Probesitzen. Sylvia Konze, Leiterin der Kinder und Jugendbibliothek kann sich schon auf die nächste Überrasschung mit Schleife freuen : eine knallrote Zweiercouch. 13.12.2012



Dreieinhalb BIX-Sterne für die Stadtbibliothek

13.07.2012 | Herten

Sehr gute Ergebnisse im bundesweiten Vergleich – kein Ranking mehr

Die Stadtbibliothek im Glashaus hat ihre sehr guten Ergebnisse im bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX aus den Vorjahren bestätigt. Zwar gibt es erstmals kein Ranking mehr, dafür werden bis zu vier Sterne für die Gesamtleistung in verschiedenen Kategorien verliehen. Dreieinhalb Sterne konnten die Kolleginnen und Kollegen im Glashaus erarbeiten – und mussten sich dabei in ihrer Kategorie mit knapp dreimal so vielen Einrichtungen messen, als in den Vorjahren.

„Der BIX präsentiert sich in 2013 im neuen Gewand“, erklärt Marie-Luise Karla. Nach zwölf Jahren sei es an der Zeit gewesen, die Ausrichtung des BIX zu aktualisieren. Um mehr Bibliotheken von einer Teilnahme am BIX zu überzeugen, wurde das Ranking abgeschafft. Ein Grund,  warum sich nun 107 statt 39 Bibliotheken in der Größenordnung 50.000 bis 100.000 Einwohner dem Bibliotheksvergleich gestellt haben.

„Bildung spielt in Herten eine sehr große Rolle. Deshalb ist es gute Tradition, die Stadtbibliothek zu fördern und sich mit ihr jährlich im BIX zu messen“, erklärt Bürgermeister Dr. Uli Paetzel. Und der BIX 2012 zeigt: Auch ohne Ranking liegt die Stadtbibliothek wieder weit vorne. Dreieinhalb Sterne sind ein sehr gutes Ergebnis, denn keine Bibliothek dieser Größenordnung (50.000 bis 100.000 Einwohner und über 100.000 Einwohner) war besser und hat die maximale Sternenzahl erreicht. „Die Stadtbibliothek im Glashaus ist in NRW einzigartig“, findet Fachbereichsleiter Ulli Stromberg.

Dass es aber gar nicht darum geht, wer der oder die Beste ist, erklärt die stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Marie-Luise Karla: „Beim BIX geht es nicht ums Gewinnen oder Verlieren. Vielmehr soll er dazu dienen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen.“

Vier Kategorien galt es zu bestreiten. Die Kategorie „Angebot“ wurde mit einem Stern belohnt. Dies zeigt: Zum einen stehen in den Bücherregalen 1,8 Medien pro Einwohner, mehr als im bundesweiten Durchschnitt (1,4 Medien/Einwohner). Zum anderen aktualisiert und erweitert die Stadtbibliothek ihre Angebote regelmäßig. (Empfohlen: Zwei Medien/Einwohner)

Auch in der Kategorie „Nutzung“ gab es einen Stern. Hier hat die Stadtbibliothek, trotz siebenwöchiger Schließung wegen Umbaumaßnahmen, Spitzenwerte erreicht. Zum Beispiel hat durchschnittlich jeder Hertener Einwohner jährlich 11,5 Medien ausgeliehen (Mittelwert: 5,7, Minimum: 0,9, Maximum: 12,6). Durchschnittlich wurde jedes Medium 6,4 Mal pro Jahr entliehen (Mittelwert: 4,0, Minimum: 0,9, Maximum: 6,7).

In der Kategorie „Effizienz“ hingegen liegt die Bibliothek im Glashaus – wie schon in den Vorjahren – im Mittelfeld und erhielt daher einen halben Stern. Dies begründet sich im hohen Personaleinsatz. Aber der sei auch notwendig, erklärt Marie-Luise Karla. In der siebenwöchigen Schließzeit seien alle Mitarbeiter mit Hochdruck an den Vorbereitungen zum neuen RFID-System beteiligt gewesen. Dies ergab weniger Jahresöffnungsstunden im Verhältnis zu einer höheren Zahl an Mitarbeiterstunden. Darüber hinaus seien viele Kollegen mit konzeptioneller Arbeit und weiteren Aufgaben wie Leseförderung oder Führungen betreut. „Die vielen Mitarbeiterstunden sind nötig, um alle Besucher kundenfreundlich bedienen zu können“, erklärt die stellvertretende Leiterin.

Dafür gab es in der Kategorie „Entwicklung“ wieder einen ganzen Stern. Hier liegen die Investitionskosten mit 0,47 Euro pro Bürger unter dem Durchschnitt von 1,71 Euro, aber über dem Minimum von 0 Euro (Maximum: 55,16 Euro). Die Fortbildungsquote ist mit 0,9 Prozent etwas niedriger als im Durchschnitt (1 Prozent) – bedingt durch hohe Ausleihzahlen trotz siebenwöchiger Schließung und die Umstellungsarbeiten auf das RFID-System. Mit 11,1 Prozent hat die Stadtbibliothek eine überdurchschnittliche Erneuerungsquote (Durchschnitt 9,3 Prozent).

Bürgermeister Dr. Uli  Paetzel will die gute Leistung im Kern halten: „Der Bildungsbereich fällt dem Sparzwang nicht zum Opfer. Dazu zählt auch die Stadtbibliothek.“

Zum erfolgreichen Ergebnis hat auch das Engagement des Fördervereins der Stadtbibliothek beigetragen. Marie-Luise Karla ist dankbar: „Die Einnahmen fließen oft in unterstützende und projektbezogene Angebote, die wir ohne finanzielle Hilfe nicht stemmen könnten.“

Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2012: www.bix-bibliotheksindex.de

 

Pressekontakt:

Pressestelle, Ramona Hoffmann, Telefon (0 23 66) 303 227 E-Mail: r.hoffmann@herten.de

 

 

v. li.: Marie-Luise Karla (stellvertr. Leiterin Stadtbibliothek), Ulli Stromberg (Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport) und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freuen sich über die sehr guten BIX-Ergebnisse der Stadtbibliothek im Glashaus.

 

v. li.: Marie-Luise Karla (stellvertr. Leiterin Stadtbibliothek), Ulli Stromberg (Fachbereichsleiter Bildung, Kultur und Sport) und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freuen sich über die sehr guten BIX-Ergebnisse der Stadtbibliothek im Glashaus.

Ständchen zum 18. Geburtstag

Der Förderverein gratuliert der Stadtbibliothek auf besondere Weise zum 18. Geburtstag. Wir feiern trotz aller Sparzwänge und gönnen uns sogar eine neue Ausgabe alter Arbeiterlieder. Ein Ständchen darf natürlich auch nicht fehlen.

Großer Ansturm auf "Mein Herten"

Neuauflage jetzt erhältlich

Bereits Ende Dezember war das Jubiläums-Buch "Mein Herten - 15 Ansichten in Lyrik und Prosa" vergriffen, jetzt ist endlich die Neuauflage da. Ab sofort ist der Band wieder im Hertener Glashaus sowie in den Buchhandlungen Droste und Schramm erhältlich.

Das Buch entstand 2011, dem Jahr des 75. Stadtjubiläums, im Rahmen eines Literaturwettbewerbs. Ziel war es, die Geschichte Hertens auch literarisch aufzuarbeiten. Die besten 15 Beiträge wurden in „Mein Herten“ veröffentlicht. Zum Wettbewerb aufgerufen hatte das städtische Kulturbüro in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbibliothek.

Hier gibt es das Buch zu kaufen:

 

  • Glashaus Herten, Hermannstr. 16
  • Buchhandlung Droste, Hermannstr. 21
  • Buchhandlung Schramm, Kaiserstr. 162

Bürgermeister ehrt Preisträger des Literaturwettbewerbs

Buch "Mein Herten" mit Siegertexten im Verkauf

Die Sieger des Literaturwettbewerbs "Mein Herten: gestern - heute - morgen" stehen fest. Über den ersten Platz freuen sich gleich zwei Sieger: Raimund Zoschke überzeugte mit seinen niedergeschriebenen Kindheitserinnerungen und die Teilnehmerinnen des Alphabetisierungskurses punkteten mit einer fiktiven Geschichte über Fräulein Fröhlich. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel prämierte am vergangenen Freitag die besten Beiträge mit tollen Preisen.

Im Jahr des Stadtjubiläums sollte die Geschichte Hertens auch literarisch aufgearbeitet werden. Dazu aufgerufen hatte das städtische Kulturbüro in Kooperation mit dem Förderverein der Stadtbibliothek. In einem Buch wurden die besten 15 Beiträge über Herten verewigt.  

„Als die Heide erwachte“ heißt einer der Siegertext und Raimund  Zoschke ist der fleißige Autor. In seinem Text hat er Erinnerungen aus Herten-Süd festgehalten. Im Mittelpunkt steht die Geschichte um die Roggenmuhme. Ein erfundener Feldgeist, der zur Kinderschreckgestalt wurde. Ebenfalls auf dem ersten Platz landete der Text „Wünsch‘ dir was!“ des Alphabetisierungskurses, eine amüsante Geschichte über eine Hochzeit mit vielen Missgeschicken. „Unterhaltsam, erkenntnisreich und sprachlich einwandfrei“, bewertete Michael Otta, vom Förderverein der Stadtbibliothek, den Beitrag.

„Wir haben die inhaltlichen Vorgaben bewusst offen gehalten, um den Jubiläumsgedanken zu betonen“, erklärt Sylvia Seelert vom städtischen Kulturbüro. Herausgekommen sind sehr persönliche Ansichten zu Herten. Fiktive Storys, wahre Begebenheiten, Gedichte, Kriminalgeschichten, Prosa – insgesamt 33 Beiträge hat die Jury, die vom Förderverein der Stadtbibliothek gestellt wurde, gelesen und bewertet. 15 Texte haben es in das frisch veröffentlichte Buch „Mein Herten“ geschafft. „Ich bin stolz auf all die Bürger, die sich die Mühe gemacht und teilgenommen haben“, so Uli Paetzel.

Auf den zweiten und dritten Plätzen landeten Stefanie Hasler mit einer außergewöhnlichen Urlaubsgeschichte sowie Lisa Lenort, die sich einen spannenden Krimi rund um die Halde Hoheward ausgedacht hat. Letztere gehörte zu den jüngsten Autoren des Wettbewerbs, die Altersspanne reichte von 15 bis 87 Jahren.

Gerlinde Droste von der Buchhandlung Droste hat für die besten zehn Teilnehmenden Büchergutscheine gespendet. Die Siegergeschichten wurden darüber hinaus mit Notizbüchern und Literaturkalendern prämiert. Raimund Zoschke erhielt außerdem eine edle Schreibfeder als Hauptpreis.

Wer in alten Geschichten, Zeitzeugenberichten und Zukunftsvisionen Hertens schmökern möchte, kann ab sofort ein Exemplar von „Mein Herten“ erwerben. Das gibt es im Glashaus Herten, Hermannstr. 16, und in der Buchhandlung Droste, Hermannstr. 21, 45699 Herten, zu kaufen.

 

 

Sieger, Jury und Bürgermeister Dr. Uli Paetzel freuten sich über die gelungenen Beiträge im Literaturwettbewerb.

Förderverein spendet neue Ausgabe des Gebhardts

"Alles Gute zum BIX!" - Der Förderverein der Stadtbibliothek hat nachträglich mit einem Geschenk zur erfolgreichen Erstplatzierung beim bundesweiten Bibliotheksvergleich BIX 2011 gratuliert. Mitglieder und Spender überreichten Bibliothekarin Isabel Schneider gleich 19 Ausgaben der neuesten Auflage des "Gebhardt" - Ein Standardwerk über die deutsche Geschichte, das auch in der Hertener Stadtbibliothek auf keinen Fall fehlen darf.

Nicht, dass man die Werke vorher in den Regalen der Sachbuchabteilung vermisst hätte. Aber die Bücher einer 70er-Jahre-Auflage waren in die Jahre gekommen. Inhaltlich und optisch hat sich viel getan, anstatt der kleinen Taschenbücher finden Kunden nun gebundene Ausgaben des Gebhardt vor. „Man könnte die Bücher auch als Brockhaus der deutschen Historie bezeichnen“, erklärt Bibliothekarin Isabel Schneider. Inhaltlich beleuchtet die Reihe die Geschichte Deuschlands bis 1990. Ob bei Schülern, Studenten, Berufstätigen oder Senioren – die Gebhardt-Reihe sei in jeder Altersklasse sehr gefragt.

Leider ist die Sammlung noch nicht komplett. Vier Ausgaben und ein Registerbuch fehlen, um die Reihe zu vervollständigen. Insgesamt kostet das Werk mit allen Bänden knapp 1000 Euro. „Jetzt sammeln wir die restlichen 300 Euro zusammen“, kündigte die Vorsitzende des Fördervereins, Ruth Heine, an.

Neben Mitgliedern des Fördervereins haben sich auch weitere Unterstützer an der Spende beteiligt. Die großzügigen Stifter sind: Bürgermeister Dr. Uli Paetzel, Gertrud Rahn, Elke Heider, Hildegard Maibaum, Günter Küchmeister, Dr. Babette Nieder, Eleonore Pohl, Dina Daniels, CDU-Fraktion, Dagmar Pielemann sowie Ruth und Heinrich Heine.

Interessierte finden die Gebhardt-Reihe übrigens im zweiten Obergeschoss der Stadtbibliothek.

Wer sich an einer weiteren Bücherspende beteiligen möchte, wendet sich an den Förderverein der Stadtbibliothek im Glashaus.

(v. li.:) Dr. Babette Nieder, Ruth Heine, Hildegard Maibaum, Silvia Godde, Heinrich Heine und Isabel Schneider.

Großzügige Spende

Statt überflüssiger Geburtstagsgeschenke hat Jutta Haug, MdEP, ihre Gäste um Spenden für die Bürgerstiftung und den Förderverein der Stadtbibliothek gebeten Mögen viele Jubilare diesem Beispiel folgen!

Liebe Jutta Haug, herzllichen Dank für 1480€!

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Am 22. November wurde in der Mitgliederversammlung der bisherige Vorstand einstimmig in seinen Ämtern bestätigt. Darüber hinaus wurden die Pläne für das Jahr 2012 vorgestellt, bei denen sich alle Vereinsmitglieder wie immer rege beteiligen können und zu einem guten Gelingen beitragen.

Vorstandsfoto direkt nach der Wahl

Historisch-literarische Weinprobe

 

„Der Wein ist der Spiegel der Menschen“


Passend zum Stadtjubiläum „75 Jahre Herten“ findet im Glashaus am Donnerstag, 8. September, um 19.30 Uhr eine Weinprobe statt unter dem Motto „Der Wein ist der Spiegel der Menschen“ (Alkaios von Mytilene).

Die Weinprobe ist eine Gemeinschaftsveranstaltung von Stadtarchiv und Stadtbibliothek Herten, dem Förderverein der Stadtbibliothek und der Weinhändlerin Ingeborg Molitor, am Vorabend der Eröffnung des Hertener Weinmarktes.

Kirsten Noetzel, die Leiterin des Hertener Stadtarchivs, hat die Schatzkisten geöffnet und Amüsantes und Pikantes aus den Annalen der Stadtgeschichte  hervorgezaubert: Erste-Hilfe-Maßnahmen von 1884, die Benimmregeln von einst, „Worauf der Weinkenner achtet“, oder z.B. Wissenswertes über den Nachtwächter von Westerholt und die Einkleidung von Polizeidienern.
Vorgetragen werden die Texte von Schülerinnen und Schülern des Städtischen Gymnasiums,  Leistungskurs Deutsch: Saskia Böckholt, Marc André Mathiak, Jiline Zakrzewski und Sabrina Zimmerling. Als erwachsene Stimmen wirken Dr. Reinildis Hartmann und Michael Otta mit vom Förderverein der Stadtbibliothek im Glashaus.

Die musikalische Begleitung des Abends liegt bei Tobias Wörenkämper am Flügel und Martin Matern an der Gitarre, beide bestens bekannt als Vollblutmusiker im Stadtkabarett „Jetz ma ehrlich“.
Ingeborg Molitor präsentiert dazu eine feine Auswahl von Weinen zu dieser ganz besonderen Weinprobe zur Stadthistorie.

Da Wein, Literatur und Musik bekanntlich hungrig machen, gibt es auf Vorbestellung eine kleine Käseplatte dazu an dem Abend.

Zu dieser festlichen Weinprobe im Rahmen des Hertener Stadtjubiläums gibt es Karten im Vorverkauf (18 € inkl. Weinprobe) im Glashaus, in der Buchhandlung Droste, Herten und in der Weinhandlung Molitor (Recklinghausen).

Die Karten sind nur im Vorverkauf erhältlich.

 

Ort:
Glashaus
Hermannstr. 16
45699 Herten



Beginn: 19:30
Eintritt: 18 € inkl. Weinprobe / 7 € Käseplatte zum Wein (nur auf Vorbestellung)


BIX 2011: Jubel im Glashaus

14.07.2011 | Herten

Stadtbibliothek diesmal bundesweit Spitzenreiter

Zum zwölften Mal gibt es den Bibliotheksvergleich (BIX), erstmals hat es die Stadtbibliothek Herten auch bundesweit auf den 1. Platz geschafft. Bei den Städten von 50.000 bis 100.000 Einwohnern überholte sie die Konkurrenz und sorgte damit nicht nur bei Bürgermeister Dr. Uli Paetzel für Jubel.

„Die Hertener Bibliothek war ja bereits in den Vorjahren kontinuierlich auf den vorderen Rängen vertreten“, sagt Uli Paetzel stolz, „doch so ein erster Platz ist natürlich etwas ganz Besonderes und muss gebührend gefeiert werden“. Denn dieser Erfolg kam nicht von selbst: Trotz der angespannten Haushaltslage der Stadt wurde vor Kurzem das Verbuchungssystem modernisiert. Mit Hilfe von Fördermitteln wurde die Ausleihe auf die kundenfreundlichere Selbstverbuchung umgestellt. Durch diese neue Technik können Kunden nun Medien eigenständig entleihen und auch außerhalb der Öffnungszeiten zurückgeben. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bleibt so mehr Zeit für Kundenberatung und -betreuung. „Damit ist unsere Stadtbibliothek zukunftsfähig und kann sich mit voller Kraft den Herausforderungen der kommenden Jahre stellen“, so Cornelia Berg weiter.

 

Ein weiteres wichtiges Qualitätsmerkmal der Hertener Stadtbibliothek ist das vielfältige, ständig aktualisierte Medienangebot. „Neben der Stadt selbst, die auch in finanziell schwierigen Zeiten Mittel für Neuanschaffungen bereitstellt, sind es insbesondere der Förderverein und treue Sponsoren, die uns Jahr für Jahr solch hohe Standards ermöglichen“, erklärt Cornelia Berg. „Und nicht zuletzt liegt der mehr als ein Jahrzehnt andauernde bundesweite Erfolg der Stadtbibliothek in einem hochmotivierten Team begründet, das mit viel Herzblut arbeitet und dabei auch mal die Grenzen der Belastbarkeit überschreitet“, so die Bibliotheksleiterin.

 

Die Leistungen der am BIX teilnehmenden Bibliotheken werden jährlich in den  Kategorien Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit, Auftragserfüllung und Entwicklung gemessen. Insgesamt nahmen bundesweit 236 Bibliotheken an dem freiwilligen Bibliotheksvergleich teil, davon 162 öffentliche und 74 wissenschaftliche Bibliotheken. Durchgeführt wird der Vergleich bereits seit zwölf Jahren: Initiiert von der Bertelsmann Stiftung und dem  Deutschen Bibliotheksverband e.V. (dbv), heute unterstützt von der Hochschule der Medien Stuttgart, infas Institut für Sozialforschung und der Zeitschrift B.I.T.-Online. Alle Teilnehmer und Ergebnisse des BIX 2011 unter www.bix-bibliotheksindex.de

 


Die Hertener Ergebnisse im Einzelnen: 

 

Kundenorientierung: Rang 1 (2010: Rang 5)
Die Kundenorientierung schlägt sich in Herten vor allem in der hohen Umschlagsquote und in der Zahl der Entleihungen pro Einwohner nieder. Sie zeigt, wie gut das Angebot der Hertener Stadtbibliothek angenommen wird: Mit einer Umschlagsquote von 6,9 liegt Herten an der Spitze der 39 Bibliotheken der Vergleichsgruppe: Jedes Medium wurde durchschnittlich fast 7-mal pro Jahr entliehen. Der Mittelwert liegt hier bei 4,8, das Minimum bei 1,8.  Durchschnittlich hat jeder Einwohner jährlich 12 Medien ausgeliehen (Minimum: 3,0 Medien;  Maximum: 12,8 Medien; Mittelwert: 7,2 Medien).

 

Die virtuellen Bibliotheksangebote werden auch außerhalb der Öffnungszeiten gut genutzt (Online-Recherche, Online-Verlängerung, e-Ausleihe, Digitale Bibliothek, etc.):  Jede Hertenerin/jeder Hertener nutzte die virtuellen Möglichkeiten der Bibliothek durchschnittlich 3,5 mal (Minimum: 0,2: Maximum: 4,2; Mittelwert: 1,2).

 

Wirtschaftlichkeit: Rang 19 (2010: Rang 21)
Diese Kategorie konkurriert mit der Kategorie „Kundenorientierung“ – und ist trotzdem untrennbar mit ihr verbunden. Die verhältnismäßig hohe Zahl der Mitarbeiterstunden je Öffnungsstunde (18, 8) ist notwendig, um die vielen Besucherinnen und Besucher - durchschnittlich fast 104 Besuche pro Öffnungsstunde - kundenfreundlich bedienen zu können neben allen weiteren Leistungen, die die Bibliothek erbringt. Bildungsunterstützende Angebote wie Leseförderung , Bereitstellung und Ausleihe von Medienkisten, Klassensätzen sowie Führungen für Kindergärten und Schulen erfordern einen erheblichen Personalaufwand.

 

In den Bibliotheken der Vergleichsgruppe:
a) Mitarbeiterstunden: Minimum: 7,3; Maximum: 19,1; Mittelwert: 11,6.
b) Besuche je Öffnungsstunde:  Minimum: 38,6;  Maximum: 106,6;  Mittelwert: 69,1.

 

Durch die starke Nutzung des Buch- und Medienangebotes erzielt die Bibliothek ein günstiges Kosten/Nutzen-Verhältnis: Mit einem durchschnittlichen Aufwand an Medienetat von weniger als 20 Cent pro Ausleihe arbeitet die Hertener Bibliothek äußerst wirtschaftlich. Das Minimum liegt hier bei 14 Cent; das Maximum bei 78 Cent, der Mittelwert bei 29 Cent.

 

Auftragserfüllung: Rang 10 (2010: Rang 10)
Die empfohlenen zwei Medien pro Einwohner werden in Herten unterschritten. Mit 1,7 Medien pro Einwohner bewegt sich die Bibliothek zwar über dem bundesweiten Mittelwert von 1,5 Medien, aber unter dem Maximum von 2,5 Medien pro Einwohner.
Doch die Menge allein macht es nicht, weniger ist hier mehr: Mit einer Erneuerungsquote von fast 15 Prozent (vgl. Kategorie „Entwicklung“) wird der Bestand ständig rundum erneuert, so dass den Bibliothekskunden immer ein topaktuelles Medienangebot zur Verfügung steht. Und die Kunden wissen dies zu schätzen: Jedes Medium wird durchschnittlich fast 7 mal pro Jahr entliehen (vgl. Kategorie „Kundenorientierung“).
Zusätzlich ist die Stadtbibliothek mit ständig weiterentwickelten Internet-Services wie Online-Katalog  oder e-Ausleihe absolut auf der „Höhe der Zeit“.

 

Entwicklung: Rang 4 (2010: Rang 13)
Hier werden die Investitionen gemessen, die eine Bibliothek zukunftsfähig machen. 
Die für die Einführung der Selbstverbuchung verausgabten finanziellen Mittel schlagen positiv zu Buche: Die Stadt investiert in ihre Bibliothek, um sie fit für die Zukunft zu machen.

 

Bedingt durch den logistischen Kraftakt im Rahmen der Umstellung des Bibliotheksbetriebs auf Selbstverbuchung, der vom gesamten Team bewältigt wurde (und noch wird), konnten Fortbildungsangebote im vergangenen Jahr nur in geringerem Umfang genutzt werden.
Die jährliche Erneuerungsquote von fast 15 Prozent ist ebenfalls überdurchschnittlich und ermöglicht eine ständige Aktualisierung des Bestandes.  (Minimum: 3,7; Maximum 22,5; Mittelwert: 11,1).

 

Ermöglicht wird dies nicht zuletzt durch Sponsorenmittel sowie die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins.

 

Doch trotz des herausragenden diesjährigen Ergebnisses wollen sich Bibliotheksleiterin Cornelia Berg und ihr Team nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen: Die Stadtbibliothek Herten wird sich auch 2012 wieder dem freiwilligen bundesweiten Bibliotheksvergleich stellen. „Wir haben die Standards hoch gesetzt“, sagt Cornelia Berg sichtlich zufrieden. „Jetzt gilt es, mit aller Kraft weiter zu arbeiten und unsere Position zu halten – denn nach dem BiX ist vor dem BiX!“

 

Pressekontakt:
Pressestelle, Nele Däubler (Pressesprecherin), Tel: 02366/303-357, Mail: n.daeubler@herten.de

 

Bürgermeister Dr. Uli Paetzel (Mitte) freut sich mit Bibliotheksleiterin Cornelia Berg (re.) und ihrer Stellvertreterin Marie-Luise Karla (li.) über den verdienten ersten Platz.

Taschenbuchverkauf

 

Am Samstag, 16.07.2011 findet wieder der beliebte Taschenbuchverkauf vor dem Glashaus statt. In der Zeit von 10 bis 13 Uhr gibt es zum Preis von 1 € "Urlaubslektüre, nur einmal gelesen".

 

Wer dazu Bücher spenden möchte, kann diese ab dem 9.07.2011 in der Stadtbibliothek abgeben.

Vielen Dank für die Unterstützung!

 

 

 

Mein Herten: Gestern - heute – morgen: Stadt schreibt Literaturwettbewerb aus

Herten hat viele Gesichter - und noch mehr zu erzählen. Anlässlich des 75jährigen Stadtjubiläums sucht die Stadt nun kreative Köpfe, die in Gedichten oder Kurzgeschichten ihre ganz persönlichen Gedanken zu Herten niederschreiben möchten. Die schönsten Beiträge werden in einem Textband veröffentlicht, auf die Sieger warten außerdem attraktive Sachpreise.

„Wir wollen das große kreative Potenzial in unserer Stadt fördern und die Menschen ermuntern, sich mit Herten auseinanderzusetzen“, erklärt Initiatorin Sylvia Seelert vom städtischen Kulturbüro. „Nachdenkliche, skurrile oder humorvolle Rück- oder Ausblicke, jeder Text ist willkommen. Und auch das Alter der Teilnehmer ist nicht eingegrenzt. Je bunter die Einsendungen, desto besser“.

Unterstützt wird der Wettbewerb durch den Förderverein der Stadtbibliothek. Bürgermeister Dr. Uli Paetzel ist gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Beiträge. „Es wäre toll, wenn sich viele Bürgerinnen und Bürger – gerne auch ehemalige Hertener – an diesem Wettbewerb beteiligen und so im Jubiläumsjahr ihre Spuren hinterlassen würden.“

Die Wettbewerbsrichtlinien:

  • Die Texte müssen sich auf Herten beziehen.
  • Die Texte müssen selbst verfasst, in deutscher Sprache geschrieben und bislang unveröffentlicht sein.
  • Kurzgeschichten sollten nicht mehr als 10.000 Zeichen inklusive Leerzeichen umfassen.
  • Es können maximal drei Gedichte eingereicht werden.
  • Der Teilnehmer muss sämtliche Rechte am Text besitzen.

 

Textlayout und Einsendeform:

  • Die – ausschließlich deutschsprachigen – Texte sind in 12-Punkt-Schrift mit maximal 60 Anschlägen in 30 Zeilen pro Seite zu gestalten.
  • Die Einsendung muss in drei Exemplaren erfolgen.
  • Dem Schreiben ist außerdem ein Anschreiben mit dem Titel des eingesandten Beitrags samt Einverständniserklärung mit den Ausschreibungsbedingungen, biographischen Angaben zum/-r Verfasser/-in (nicht mehr als 10 Zeilen) sowie Diskette oder CD beizufügen.
  • Auf den Datenträgern müssen der eingeschickte Text und die Kurzbiographie gespeichert sein (möglichst jeweils in den Formaten doc und rtf).
  • Eine Bestätigung des Eingangs sowie eine Rücksendung eingeschickter Beiträge (bitte nur Kopien – keine Originale – einsenden) und Datenträger kann aus Kostengründen leider nicht erfolgen.

 

Einverständniserklärung:

  • Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist zudem eine Einverständniserklärung über die Annahme der Ausschreibungsbedingungen.
  • Aus der Erklärung muss darüber hinaus eindeutig hervorgehen, dass sich der/die Teilnehmer/-in mit einer eventuellen einmaligen Veröffentlichung des eingesandten Wettbewerbsbeitrags im Rahmen einer geplanten Anthologie und/oder im Internet einverstanden erklärt, wobei alle weiteren Rechte am Text beim Autor / bei der Autorin verbleiben.
  • Die Einverständniserklärung sollte entweder Bestandteil des Anschreibens sein oder kann diesem auch separat beigefügt werden.

 

Einsendeschluss:

Stichtag ist der 30. Juni 2011.

Einsendeadresse / Impressum:

Die Wettbewerbsbeiträge (inklusive Anschreiben mit Einverständniserklärung über die Ausschreibungsbedingungen sowie Kurzbiographie und Datenträgern) sind an folgende Postadresse zu richten:

Kulturbüro Stadt Herten

Sylvia Seelert
Resser Weg 1
45699 Herten
s.seelert@herten.de
Tel
. (0 23 66) 30 35 43

„Jedem Kind ein Buch“ – ABC-Beutel für die Hertener Schulanfänger

Auch im Jahr nach der Kulturhauptstadt erhält jeder Erstklässler und jede Erstklässlerin an allen 10 Hertener Grundschulen einen ABC-Lesebeutel. Ebenfalls bedacht werden die Schulanfänger an der Achtenbeckschule und an der Christy-Brown-Schule.

Der Beutel enthält Materialien, die Lust auf´s Lesen und Vorlesen machen sollen und ein schön illustriertes Erstlesebuch mit spannenden Geschichten und Rätseln.

 

Organisiert und durchgeführt wird die Aktion von der Hertener Stadtbibliothek und dem sehr aktiven  Förderverein der Bibliothek im Glashaus. Frau Dr. Reinildis Hartmann, die 2. Vorsitzende des Vereins, hat Kontakt zu  sämtlichen Grundschulen aufgenommen und Termine mit allen 25 ersten Klassen gemacht. Die Übergabe der 591 ABC-Lesebeutel erfolgt jetzt im Februar und März jeweils im Rahmen einer Vorlesestunde. Mehrere Mitglieder des Fördervereins besuchen die Klassen der Schulanfänger, lesen vor und zeigen, wie spannend die Welt der Buchstaben und Bücher ist. Nach der „Premiere“ in 2010 werden die Buchgeschenke in vielen  Schulen schon gespannt erwartet. Einige Klassen beziehen die Bücher in den Unterricht mit ein, die Bücher bieten aber auch genug Lesestoff für Lesestunden zu Hause. Alle Erstklässler erhalten mit dem ABC-Lesebeutel außerdem einen Gutschein für ein Jahresabo in der Stadtbibliothek

 Ergänzt werden die Beutel durch Rezepte für Buchstabennudelsuppen und jeweils ein Päckchen dieser ABC-Nudeln, denn auch Wissen geht durch den Magen.

 

Ein Sponsor, der ungenannt bleiben möchte, ermöglicht die Finanzierung der Erstlesebücher, ABC-Beutel und Gutscheine.

 

 

 

 

 

 

 

 

Fördervorhaben 2011

 

  1. Kassandra“ nach Christa Wolf mit der Schauspielerin

Cornelia Gutermann-Bauer / Veranstaltung zu den

25. Hertener Frauenkulturtage am 15.03.2011

 

  1. Nacht der Bibliotheken“ am 11.11.2011

Motto: „Total verknallt in Bibliothek“

 

  1. Bücher und Medien zum Ruhrgebiet

 

  1. Bewerbungen / Berufswahl (Bücher und Medien)

 

  1. Gebhardt: Handbuch der deutschen Geschichte

10. Aufl. 2008 – 2010, in 24 Bänden

 

  1. Englischsprachige Romane

 

  1. Ausbau des Bestandes Märchen

hier: Märchenbilderbücher

 

  1. Ergänzung beliebter Sachbuchreihen,

z.B. „Was ist was junior“, „Wieso, weshalb, warum“,

Licht an“

 

  1. Erstlesebücher (starker Verschleiß)

 

  1. Jungenleseförderung / Leserucksäcke

 

 

  1. Deutschsprachige Lektüren für „Deutsch als Fremdsprache“

 

  1. Walt-Disney-Ausgaben

 

 

  1. Entspannungsbücher und –CDs

 

  1. ABC-Lesetüten-Projekt (2. Durchgang)

Schuljahr 2010 / 2011

= Erstlesebücher für Schulanfänger